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Diese Mittweida-Ansichten erinnern an früher

Aktion Museums-Förderverein bietet Zwei-Jahres-Kalender an

Mittweida. 

Mittweida. Damit die Erinnerungen an das vergangene Aussehen der Großen Kreis- und Hochschulstadt Mittweida nicht ganz verblassen, hat der Förderverein des Museums "Alte Pfarrhäuser" einen Kalender für 2019/20 erarbeitet. "Wir wollen erreichen, dass sich die Leute wieder an vergangenes erinnern, sich ihrer Geschichte mehr bewusst sind und sich mit ihr auseinandersetzen", sagte Patricia Otto aus dem Vereinsvorstand zu den Beweggründen, weshalb dieser Zwei-Jahres-Kalender überhaupt in Angriff genommen wurde.

Clever - Mit dem Schatten die Tageszeit berechnen:

Otto, die maßgeblich die Auswahl der Motive vornahm, hat auch einiges zu den jeweiligen Abbildungen recherchiert. "Der Umfang der Text-Passagen hält sich aber in Grenzen, die Abbildungen sollen für sich sprechen", ergänzt sie dazu. Viel Aufwand hat auch ihr Sohn Dominik beim Anfertigen der aktuellen Fotos betrieben: "Er hat beispielsweise anhand des Schattens die genaue Tageszeit berechnet , an denen die alten Fotos gemacht wurden, und danach hat er sich dann gerichtet", sagte Patricia Otto dazu.

Neben den historischen Motiven aus dem Stadtgebiet sowie vom Ritterhof Altmittweida vermitteln aktuelle Fotos, wie es heute dort aussieht. Motive sind natürlich viele prägnante Mittweidaer Gebäude sowie Standorte, wie beispielsweise der Markt, die evangelisch-lutherische Kirche "Unser lieben Frauen", das Technikum oder die Rochlitzer Straße.

Wer kennt den Maler G. Zimmermann?

Ganz besonders freut sich Otto über die Titelansicht des Kalenders, eine Malerei von G. Zimmermann, die den Marktplatz mit dem ehemaligen Café Bürger in den 1930er Jahren zeigt. "Leider ist uns zu G. Zimmermann nichts weiter bekannt", bedauert sie. Wer also weitere Informationen zu diesem Maler hat, der kann sich gern ans Museum "Alte Pfarrhäuser" wenden - Telefon 03727 3450 - um auch diesem Bürger mit einigen näheren Informationen zu seiner Person die ihm zustehende Würdigung zu geben.

Der Kalender im A 3-Querformat wird zum Mittweidaer Altstadtfest erstmals käuflich zu erwerben sein. Preis: 12 bis 14 Euro. Die Einnahmen des Kalenders werden für die Restaurierung des Gemäldes "Portrait Johanna Dorothea Naumann" verwendet. Ihr Mann, Philipp Joseph Naumann, Stadtrichter und später Bürgermeister von Mittweida, besaß seit 1766 das Haus Kirchstraße 16.



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