Diskussion über Niederwiesaer Haushalt

Gemeinderat Schulstandort wird energetisch untersucht

Niederwiesa. 

Niederwiesa. Zur jüngsten öffentlichen Gemeinderatssitzung hat Kämmerer Mirko Ott in erster Lesung den Niederwiesaer Haushalt für 2020 vorgestellt. Dabei stellte sich heraus, dass es noch den einen oder anderen Zahlenansatz zu überdenken gilt. "Wirwerden uns in den kommenden Tagen in der Kämmerei gemeinsam mit den Gemeinderäten noch einmal über die offenen Fragen verständigen, um dann das Zahlenwerk zeitnah verabschieden zu können", sagte Bürgermeister Raik Schubert.

Bisheriger Mietvertrag läuft aus

Zum Beispiel sind die Kosten für den Neubau eines Feuerwehrdepots in Lichtenwalde im Haushaltsentwurf enthalten. Jetzt wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, die Planung dafür zu übernehmen. Die Investition wird notwendig, weil der Mietvertrag für das bisherige Domizil der Feuerwehrleute ausläuft. "Ich gehe davon aus, dass wir jetzt auch diesbezüglich weiter vorwärts kommen", blickte das Gemeindeoberhaupt voraus.

Zehnjährige Debatte zu Neubau der Sporthalle

Zudem wurde ein weiterer Auftrag vergeben. Das Ingenieurbüro Bodewell aus Chemnitz erhielt den Zuschlag, ein Energiekonzept für den Schulstandort Niederwiesa zu erstellen. Dabei sollen die Experten zunächst eine Analyse des Ist-Zustandes in den Gebäuden der Grund- und Oberschule erstellen und daraus auch Schlüsse für den geplanten Neubau der Zweifelderhalle ziehen. "Wir erhoffen uns davon, dass wir durch dieses Konzept erfahren, welches Einsparpotenzial es beim Einsatz von Energie gibt, welche Maßnahmen dazu erforderlich sind und welche der vorhandenen Strukturen wir in den Sporthallenneubau einbeziehen können", sagte Bürgermeister Schubert. Über den Neubau der Sportstätte wird in Niederwiesa seit mehr als einem Jahrzehnt debattiert. Das Bauwerk würde künftig von den Schulen und Vereinssportlern genutzt werden.