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Durch das Workcamp Land und Leute kennenlernen

Müllerhof Hier arbeiten alle zusammen

Mittweida . Acht internationale Studenten weilen noch bis nächsten Freitag im Müllerhof Mittweida zu einem Workcamp über die Organisation ICJA Freiwilligendienst. Sie arbeiten gemeinsam an der Erneuerung einer Holzbühne und der Verschönerung eines alten Bauwagens im Kräutergarten des Müllerhofes. Ruben ist 22, kommt aus Mexiko und kann sehr gut Holz bearbeiten. Er kann außerdem gut erklären und leitet deshalb die übrigen Mädels an. Seine Landsfrau Gabriela staunt über die großen Häuser, vielen Bäume und die hohen Temperaturen. "Das Pfandsystem finde ich sehr interessant und auch die Mülltrennung ist eine gute Sache. So etwas gibt es bei uns nicht".

Gutes Miteinander im Müllerhof

Außerdem komplettieren die chinesischen Studentinnen Ren Ruonan und Hu Tu, Chae Won und Lydia aus Südkorea sowie die spanische Medizinstudentin Leire und Bea, die in Porto bildende Künste studiert, die Gruppe. Für die Rundum-Betreuung sind die beiden Teamleiterinnen Ann-Kathrin Hübner und Hannah Kappe verantwortlich. Es ist der erste Einsatz für beide beim ICJA. "Ich bin total begeistert. Viele Ideen und Vorschläge kommen aus der Gruppe", berichtet Hübner. Und Kappe stellt fest:"Wir sind hier gut aufgenommen worden, spüren das sehr gute Miteinander im Müllerhof und die super Organisation".

Bis zum internationalen Abend soll der Holzboden für die Bühne fertig werden. Tänze aus allen Ländern sollen darauf gezeigt werden. Die Studenten besuchen außerdem noch den Bürgermeister, die Hochschule, den Kirchturm und erkunden Dresden. Katharina Vogtmann vom Müllerhof organisiert seit 2008 die Workcamps. "Im Winter werden Ideen für neue Projekte gesammelt und an dieICJA gemeldet. Interessenten aus dem Ausland bewerben sich dann dafür". Seit 2006 hat der Müllerhof gute Erfahrungen damit gemacht und es ist ein Aushängeschild für die Weltoffenheit der soziokulturellen Einrichtung.



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