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Effektives Forum für Schulen und Kitas

Interview mit Stadtelternrat-Initiator Jesko Vogel

Der Limbacher Jesko Vogel will einen Stadtelternrat ins Leben rufen. Steffi Hofmann sprach dazu mit ihm.

Warum wollen Sie so einen Rat gründen?

Seit mehreren Jahren bieten meine Stadtrats-Kollegin Bieneck und ich einen Arbeitskreis für Elternräte an. Unsere Gesprächspartner brachten dabei immer realisierbare Verbesserungen im Sinne der Kinder und Schüler ins Spiel, bloß fühlten sich die meisten Elternräte im Alltag wohl zu Recht als Einzelkämpfer.

Welche Vorteile könnte ein Stadtelternrat gegenüber herkömmlichen Elternräten haben?

Ein Stadtelternrat soll die Elternsprecher der Schulen und Kitas zusammenfassen und eine bessere Abstimmung und Interessenvertretung ermöglichen. Wir wollen dabei ausdrücklich Vertreter der Kindertagesstätten und der Schulen zusammenfassen, vielleicht getrennt nach Arbeitskreisen. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, Vertreter der verschiedenen freien Träger und der BonaVita im Kita-Bereich an einen Tisch zu bringen. Viele Themen können nämlich durch die Kenntnis guter Beispiele schnell bereinigt werden. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass der Vorsitzende des Gremiums als sachkundiger Bürger regelmäßig an den Sitzungen des entsprechenden städtischen Ausschusses teilnimmt, um eine frühzeitige Abstimmung zu ermöglichen.

Konnten Sie schon Mitstreiter für Ihr Projekt gewinnen?

Wir treffen uns in der Regel in einem Kreis von zehn Elternvertretern, die seit Jahren sehr engagiert sind. In der letzten Zeit haben wir auch Vertreter von Kitas gewinnen können. Aus diesem Kreis kam eindeutig der Wunsch, ein effektives Forum für alle Schulen und Kitas in Limbach-Oberfrohna zu initiieren. Zudem bin ich im engen Kontakt mit dem Vorsitzenden des Stadtelternrates Chemnitz, der uns beratend unterstützen wird.