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Chemnitz

Ehemalige Handballer treffen sich regelmäßig

Handball Seit 50 Jahren kennen sich die Oldies des SV Grün-Weiß Niederwiesa schon

Niederwiesa. 

Niederwiesa. Sie halten seit mehr als fünf Jahrzehnten zusammen und fiebern nun dem Bau der neuen Sporthalle entgegen, der im kommenden Jahr beginnen soll. Gemeint sind die Handball-Oldies des SV Grün-Weiß Niederwiesa. Sie begannen Anfang der 1960er Jahre, im Trikot der BSG Traktor Niederwiesa zusammen auf Torejagd zu gehen und blieben der Sportart bis heute treu. Nun verabreden sie sich nicht mehr zum Training, sondern treffen sich regelmäßig in einer Niederwiesaer Gaststätte.

Unentschieden gegen Aue bleibt in Erinnerung

"Wir hatten damals keine Sporthalle, die über die erforderlichen Maße verfügte und gingen nur einmal pro Woche zum Training. Die Heimspiele fanden in Oederan statt", erinnert sich Steffen Funke. Das hielt die damaligen "Traktoristen" aber nicht davon ab, 1962 die A-Jugend von Wismut Aue auf dem heimischen Hartplatz 12:8 zu schlagen und in der Oederaner Sporthalle 1963 Jugend-Vizebezirksmeister zu werden.

"Nachdem wir uns während des Turniers vom späteren Meister Aue Unentschieden getrennt hatten, verloren wir das Entscheidungsspiel nur knapp. Aue wurde später auch DDR-Meister", blickt Michael Künzel zurück. Im Männerbereich spielten sie einige Jahre in der Bezirksliga, damals die dritthöchste Spielklasse des Landes. Die Niederwiesaer hielten nicht nur als Team zusammen, sondern hatten mit Manfred Sacher von der Jugend bis zu den Männern auch nur einen Trainer.

"Wir waren mit Manfred als junge Kerle bestimmt nicht immer einer Meinung. Aber er hat uns zusammen gehalten und immer wieder auf Kurs gebracht", sagt Dieter Kahle. Dass die Sportfreundschaft so lange gehalten hat, sei auch den Ehefrauen zu verdanken. "Sie haben uns stets für den Sport den Rücken frei gehalten und Verständnis gezeigt", sagt Werner Schmidt.



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