Ehemaliger ZDF-Korrespondent spricht über die Wende

Erinnerung Joachim Jauer ist Zeitzeuge der friedlichen Revolution

Freiberg. 

Freiberg. Wenn Joachim Jauer am 1. Oktober im Großen Hörsaal des Instituts für Mineralogie der TU Bergakademie Freiberg (1. OG, Abraham-Gottlob-Werner-Bau, Brennhausgasse 14, Freiberg) ab 19.30 Uhr über die Entwicklung im Vorfeld der Friedlichen Revolution in der DDR referiert, weiß er genau, wovon er spricht.

Der heute 79-Jährige arbeitete von 1978 bis 1982 als Leiter des ZDF-Büros in der DDR mit Sitz in Ost-Berlin. Anschließend wurde er Redaktionsleiter der Sendung "Kennzeichen D", die sich mit dem Leben in der DDR auseinandersetzte. Im Mai 1989 war er als westdeutscher Journalist dabei, als in Ungarn der Eiserne Vorhang geöffnet wurde. "Wir freuen uns, dass wir mit Joachim Jauer einen Zeitzeugen gewinnen konnten, der die Entwicklungen im Jahr 1989 direkt miterlebt hat und rückblickend deuten kann. Es ist wichtig, auch in unseren Tagen darüber nachzudenken, was der Friedlichen Revolution den Weg bereitet hat und welche Rückschlüsse sich aus den damaligen Ereignissen für das Heute schließen lassen", sagt Dr. Thomas Arnold, Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, das Gastgeber der Veranstaltung ist.