Ehemaliges Fabrikgebäude erfährt Rundumerneuerung

Bau Mittweidas Ex-Schürzenfabrik soll bis Mitte des nächsten Jahres saniert sein

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Dieser marode Gebäudekomplex rund um die ehemalige Wäsche- und Schürzenfabrik wird in Mittweida bis 2019 aufwändig saniert. Foto: Uwe Schönberner

Mittweida. Modernes Wohnen in alten Gemäuern. Das ist ein Thema, dem sich die Volksbank Mittweida neuerdings erfolgreich widmet. Aktuelles Projekt ist die ehemalige Wäsche- und Schürzenfabrik in Mittweida. Mit dem kürzlichen Enthüllen der Bautafel am Gebäudekomplex Plan 1/2 sowie Steinweg 2 ist der Baustart zum aufwändigen Sanieren dieser seit über 25 Jahren leer stehenden Bauruine erfolgt.

13 Wohnungen sollen entstehen

Gegenwärtig gehört zwar noch eine gehörige Portion Fantasie dazu, um sich an dieser Stelle die Vision einer modernen Wohnanlage vorzustellen, doch Fakt ist, dass in diesem maroden Bau bald modernes Leben und Wohnen einziehen soll.

Insgesamt ist vorgesehen, dass hier 13 verschieden große und recht unterschiedlich geschnittene Miet-Wohnungen entstehen, die alle Anforderungen heutiger Standards erfüllen. "Da ist von kleinen bis hin zu Fünf-Raum-Wohnungen alles dabei", sagte Rico Schlegel, Leiter Vertriebs-Management der Volksbank Mittweida eG, auf Anfrage.

Bereits vor zwei Jahren war die Stadt an das Geldinstitut heran getreten, ob sich die Volksbank eine solche Sanierung vorstellen könne. Nachdem klar war, dass die geplante Investitionssumme von rund 3,2 Millionen Euro zu 60 Prozent durch die Sächsische Aufbaubank gefördert wird, kam es schließlich zu einer entsprechenden Vereinbarung. "Mit dieser Sanierung wird das ganze Quartier an der alten Feuerwehr stark aufgewertet", weiß Schlegel.

Barrierefreiheit und neue Parkflächen

Natürlich wird auch dem Denkmalschutz entsprechendes Augenmerk geschenkt. So soll nicht nur die Fassade der ehemaligen Wäsche- und Schürzenfabrik wieder in alter Schönheit erstrahlen, auch die Schriftzüge sollen aufgefrischt werden. Der gesamte Komplex wird außerdem barrierefrei gestaltet, das heißt, dass auch ein Fahrstuhl eingebaut wird.

Außerdem sollen im Hof neue Pkw-Parkflächen geschaffen werden. Mit dem Ende der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen rechnet die Volksbank Mitte des nächsten Jahres.