Eigene Erwartungen übertroffen

Motorsport Luca Fischeder auf Augenhöhe mit WM-Piloten

Dahlen. 

Dahlen. Das ging aber schnell. 2016 bestritt Luca Fischeder in Burg bei Magdeburg sein erstes Enduro-Rennen und im darauffolgenden Jahr wurde er bereits Vizemeister im Deutschen Enduro Jugend Pokal. 2018 ging es für ihn im Deutschen Enduro Junioren Pokal weiter, den er auf dem fünften Gesamtrang abschloss. "In diesem Jahr möchte ich den Titel gewinnen", erklärte der 20-Jährige aus Geringswalde beim Saisonauftakt 2019 im niedersächsischen Uelsen ohne Umschweife. Ein Satz, dem der Schützling der deutschen Enduro-Ikone Marcus Kehr mit einem Sieg sogleich Taten folgen ließ.

Als am vierten März-Wochenende nach Zschopau und Rüdersdorf bei Berlin im nordsächsischen Dahlen im dritten Jahr in Folge ein WM-Lauf in Deutschland auf dem Programm stand, war auch Luca Fischeder mit von der Partie. Anders als manch anderer mischte er sich bei der kombinierten WM-/DM-Veranstaltung unter die Piloten der Youth-WM und strebte bei seinem Debüt einen Platz unter den ersten 20 an. Seinem zwölften Platz am Samstag ließ er tags darauf Rang 10 folgen. Gleichzeitig hatte er die nationale Junioren-Klasse an beiden Tagen gewonnen und war entsprechend aus dem Häuschen. "Damit habe ich echt nicht gerechnet. Es lief schon super, doch auf meinen Top-10-Platz bin ich wirklich stolz. Ich will in diesem Jahr noch bei ein paar WM-Läufen mehr mitfahren und mittelfristig die ganze WM bestreiten", beschrieb er seine weiteren Ambitionen.

Der 26-jährige Maschinenbau-Ingenieur Patrick Irmscher aus Erlau OT Schweikershain kehrte nach einem Jahr "work and travel" in Australien in die Enduro-DM zurück und wurde in Dahlen in der E2 zwei Mal Elfter.