Eigengewächs ist nervenstark

Handball HC Glauchau/Meerane feiert den dritten Heimsieg der Saison

Mit Nervenstärke und Kaltschnäuzigkeit hat sich Christian Döhler vom HC Glauchau/Meerane an der Strafwurf-Marke präsentiert. Der 23-Jährige verwandelte fünf von sechs Versuchen. Damit leistete das Eigengewächs einen wichtigen Beitrag zum 31:23 (14:14)-Heimsieg gegen den HSV Apolda. Vor einer Woche - bei der Niederlage in Pirna - vergaben die HC-Akteure noch zahlreiche Versuche von der Strafwurf-Linie.

"Wichtig war, dass der erste Versuch gleich reingegangen ist. Das sorgt für Sicherheit", berichtet Christian Döhler. Er war bereits in der letzten Saison im Reserve-Team als Schütze für die Siebenmeter bestimmt. Nun darf er die Aufgabe auch in der Oberliga-Mannschaft übernommen. Vor der Partie gegen Apolda hat sich Döhler einige Videos mit Szenen der gegnerischen Torhüter angeschaut. "Dadurch weiß man, in welchen Ecken der Ball nicht unbedingt landen sollte", sagt der Rückraumspieler. Mit einem Schmunzeln fügt er hinzu: "Es ist aber natürlich auch immer etwas Glück dabei."

Das HC-Team bleibt in den Heimspielen eine Macht und hat auch die dritte Partie vor den eigenen Fans gewonnen. "Wir haben mit einer tollen und geschlossenen Mannschaftsleistung den Grundstein zum Sieg gelegt", freute sich HC-Vereinschef Jens Rülke. Die 474 Zuschauer sahen eine gutklassige und spannende Partie mit starken Torhüterleistungen. Bis Mitte der zweiten Hälfte setzte sich keine Mannschaft ab. Durch fünf Treffer in Folge zog Glauchau/Meerane vom 19:19-Zwischenstand (44.) bis zur 24:19-Führung (53.) davon. Damit war eine Vorentscheidung gefallen.

In der Tabelle nimmt der HC Glauchau/Meerane, der auf den verletzten Markus Elschker verzichten musste, mit 9:5 Punkten den vierten Platz ein. "Mit dieser Ausbeute können wir uns auf jeden Fall entspannter als mit 7:7 Zählern auf die nächsten Aufgaben vorbereiten", sagt Trainer Vasile Sajenev. Am Samstag, 17 Uhr, findet das nächste Heimspiel gegen den HC Einheit Plauen statt.