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Ein Blick in die Schule von Oma und Opa

Jubiläum In Hennersdorf wurden 180 Jahre Schule gefeiert - mit großer Resonanz

Hennersdorf. 

Hennersdorf. Es war wie ein großes Klassentreffen, die Feier anlässlich 180 Jahre Schulweihe am vergangenen Wochenende im heutigen Augustusburger Ortsteil. Noch immer gibt es Viele, die einst die Dorfschule besuchten, auch wenn diese bereits 1972 endgültig schloss. Da waren Mitschüler auf Bildern zu entdecken, wurden gemeinsame Erlebnisse in Erinnerung gerufen.

Schreiben wie die Großeltern

In den kleinen Räumen war ein ständiges Kommen und Gehen. Eines war mithilfe des Schulmuseums in Chemnitz-Ebersdorf mit zwei Schulbänken und anderen historischen Utensilien ausgestattet worden. "Wir mache das auf Anfragen immer wieder gern", sagt Birgit Raddatz, die auch Hilfestellung jenen gab, die das Schreiben wie die Urgroßeltern lernen wollten. Im einstigen Schulzimmer konnte man zudem das Werk der alten Turmuhr sehen, die ansonsten als Dauerleihgabe im Uhrenmuseum Chemnitz ausgestellt ist. Dirk Röder hält sowohl das alte, wie das neue elektronische Uhrwerk der alten Schule in Hennersdorf (wie in vielen Orten im Erzgebirge) intakt.

Schon die Eröffnungsveranstaltung - ein Vortrag zum Leben und Wirken von Baumeister Uhlig - war mit 60 Gästen gut besucht, so Petra Ungänz. Die Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins, der derzeit 31 Mitglieder zählt, konnte insgesamt ein überaus positives Resümee ziehen. Besonders freute sie sich über die "Punktlandung der Chronik über die alte Schule. Die ersten Exemplare wurden pünktlich am Freitag geliefert.

Sie stießen auf ebenso große Resonanz wie die Führungen in der Schule, die Filmvorführungen, das sehr schöne Konzert mit Susanne Steinert und Jörg Einert und alle anderen Veranstaltungspunkte." Selbst zum abschließenden Gottesdienst drängten sich noch einmal rund 50 Leute in dem kleinen früheren Schulraum.



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