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Ein echter Ort zum Wohlfühlen

Auszeichnung Freiberger Buchhandlung ist dabei

Redet man vom stationären Handel in den Städten, so tut man dies meist mit etwas besorgter Miene. Die Schwierigkeiten, welche durch große Einkaufszentren oder das Online-Geschäft gemacht werden sind nicht von der Hand zu weisen. Doch es gibt auch gute Nachrichten. Beispielsweise die, dass nach einer Erhebung, Buchhandlungen ganz oben auf der Liste jener Geschäfte stehen, in denen sich Kunden wohl fühlen. Und noch etwas ist zu vermelden, nämlich dass am Donnerstag, den 17. September in Frankfurt am Main der Deutsche Buchhandlungspreis durch Kulturstaatsministerin Monika Grütters vergeben wird. Aus 614 Bewerbungen wurden 108 ausgewählt, 9 davon aus Sachsen und eine davon aus Freiberg. Der Taschenbuchladen auf der Burgstraße gehört in diesen Kreis. "Da freuen wir uns natürlich sehr", strahlt Inhaberin Heike Wenige, die zur Verleihung nach Frankfurt fährt. "Wichtig für die Bewerbung war das kulturelle Konzept und ein innovatives Geschäftsmodell." Große Handelsketten waren dabei nicht zugelassen. Vielmehr wurde Wert gelegt auf die Unabhängigkeit der Buchhandlung und inwieweit Literatur abseits der Bestsellerlisten im Angebot ist. "Beispielsweise, ob Lyrik einen Platz hat oder die kleineren Verlage ihre Plattform finden", so Wenige.

Mit vielen Fotos und noch mehr Seiten Papier hatte sie sich im Mai beworben und hatte damit Erfolg. Über den Handel hinaus hält sie mit vielen Lesungen und anderen Veranstaltungen die Literatur in Freiberg lebendig, beteiligt sich an Einkaufsnacht und Nachtschicht, zwei Veranstaltungen, die für Heike Wenige ein wichtiger Bestandteil des Freiberger Innenstadthandels bleiben sollen.



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