Ein erfolgreicher Auftakt der Enduro-DM

Motorsport Eddi Hübner und Luca Fischeder in Uelsen

Eddie Hübner während einer Wertungsprüfung. Foto: Thorsten Horn

Uelsen. Mit umgekehrten Tendenzen, unterm Strich aber großen Erfolgen, kehrten die Enduro-Fahrer Edward "Eddi" Hübner aus Penig und Luca Fischeder aus Geringswalde vom Saisonauftakt der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft in Uelsen bzw. Itterbeck nahe der deutsch-niederländischen Grenze zurück.

Während der vierfache und amtierende Deutsche Meister in der Klasse E2 mit dem ersten von zwei Fahrtagen haderte, stieg der talentierte 20-Jährige mit einem Top-Resultat in die Saison 2019 ein. Rang sechs in der klassenübergreifenden Championatswertung bzw. der undankbare vierte Platz in der Klasse E2 waren nicht ganz das, was sich Eddi Hübner vorgenommen hatte.

Ohne den Sturz wäre er vermutlich einen Platz weiter vorn gewesen

"Ich bin gleich früh morgens bei der ersten Wertungsprüfung gestürzt und habe dabei das Motorrad ziemlich tief in den lockeren und tiefen Sand eingegraben. Dabei habe ich zirka 17 Sekunden verloren", klärte er am Ende des ersten Fahrtages auf. Ohne diesen unliebsamen Zeitbonus wäre er einen Platz insgesamt weiter vorn gewertet worden und hätte in seiner Klasse als Dritter auf dem Podest gestanden. Dies holte er am zweiten Fahrtag nach, indem er die Klasse E2 gewann.

Dies gelang am ersten Fahrtag in der hart umkämpften DMSB Junioren Meisterschaft Luca Fischeder, aber nicht nur das. Diese ist ebenfalls Bestandteil des Championats, und da landete der Schützling von Marcus Kehr unter 62 Startern auf dem starken 15. Gesamtrang. Tags darauf musste er sich mit einer leichten Schulterverletzung mit Junioren-Platz sechs begnügen. Der nächste Lauf findet vom 22. bis 24. März im Rahmen des Saisonauftaktes zur Enduro-Weltmeisterschaft 2019 im nordsächsischen Dahlen statt.