Ein Feiertag für das Museum

Einladung Fest ist am kommenden Sonntag

Der Umbau dauerte deutlich länger, als erwartet. Eigentlich sollten sich die Türen des Freiberger Stadt- und Bergbaumuseums schon im April wieder öffnen, nachdem die Arbeiten im Januar begonnen hatten.

Doch verschiedenste Schwierigkeiten machten diesen Termin unmöglich. Und so geschah es eher still und leise, dass Ende August ein Besuch des Hauses am Untermarkt wieder möglich wurde. Am kommenden Sonntag, den 11. Oktober wird in der Zeit von 13 bis 18 Uhr das Versäumte nachgeholt. Dann ist nämlich eingeladen zu einem echten Museumsfest. Bei Kurzführungen wird besonders das Baugeschehen der letzten Monate erläutert. Immerhin ist jetzt der Zugang deutlich barrierefreier. Eine Rampe wurde angebracht, ebenso ein Fahrstuhl, der alle Ausstellungsebenen erreichbar macht. Zudem wurden Arbeiten zum Brandschutz durchgeführt, die recht umfangreich waren. Die Besucher erwartet die Sonderausstellung zum 500. Geburtstag des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, Musik auf der Orgel in der Betstube und die Kinder können sich auf eine Museums-Rallye freuen. Doch es wäre ja kein Museum, wenn da nicht die wertvollen und schönen Exponate wären. Zwei davon sind nur für kurze Zeit zu sehen. Zum einen der restaurierte Altarflügel aus Frankenstein und zum anderen der ebenfalls wieder hergestellte Altarschrein aus Grünlichtenberg mit der Darstellung der Anna Selbdritt, gefertigt im Jahre 1510 von einem Freiberger Künstler.

Beide Stücke werden bald wieder im Depot ihren Platz einnehmen. Es lohnt sich also aus gleich mehreren Gründen, am kommenden Sonntag dem Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg mal wieder einen Besuch abzustatten.