Ein halbes Jahrhundert VKS

Jubiläum Austellung zum 50. Geburtstag der Volkskunstschule in Oederan

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Designer und Kursleiter Günter Wittwer bei Vorbereitungsarbeiten für die Ausstellung. Foto: Ulli Schubert

Oederan. Bilderrahmen sind derzeit absolute Mangelware in der Volkskunstschule (VKS). "Sie sind alle im Einsatz", sagt Rolf Büttner, Leiter der VKS.. Genauso wie die Mitarbeiter der VKS, die in den kursfreien Minuten die neue Sonderausstellung im Museum der Stadt vorbereiten, die am 18. März eröffnet wird. Da schneidet Günter Wittwer Passepartouts für die Arbeiten seiner Kursteilnehmer, malt Dorothea Linke an den Kulissen für die Raumgestaltung im Bürgersaal - denn noch vor der Ausstellungseröffnung treffen sich hier die Teilnehmer von damals und heute -, sinniert Sybille Glöß darüber, welche Werke von Kindern ausgestellt werden sollten.

"Wir haben über 1500 Bilder und Objekte erfasst, wovon wir natürlich nur einen Bruchteil zeigen können", so der VKS-Leiter. Die Ausstellung wird in fünf Abschnitte unterteilt sein, die jeweils rund ein Jahrzehnt umfassen, aber natürlich auch solche tiefen gesellschaftlichen Einschnitte wie im Jahr 1989 berücksichtigen. Die Jubiläumsausstellung trägt den Titel "Vom Wachsen und Fliegen lernen" und wird vor allem das Wirken der Volkskunstschule in der Stadt zeigen. Dass dies ein gegenseitiges Befruchten ist, wird an solch augenfälligen Beispielen wie dem Anbau am Jugendhaus und dem als Buswarte genutzten denkmalgeschützten Gebäude an der Schule deutlich.

Aber auch schon in früheren Jahren prägten Arbeiten der VKS das Stadtbild, vor allem aber Menschen. Das wird ebenso in dem Interviewband belegt, der zur Ausstellungseröffnung am 18. März als ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr vorgestellt werden wird. Dazu sind in dieser Woche die letzten Korrekturen erfolgt. Für viele der Schüler wurde die VKS zu einem zweiten Zuhause.