Ein Hauch von Frühling stillt das Fernweh

Vortrag Jan Hübler erzählt in Bürkelhalle über Reiseerfahrungen

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Beim Vortrag tauchen die Besucher in die ferne Welt Madeiras ein. Foto: Jan Hübler

Mittweida. In den grauen und kalten Wintermonaten träumt man oft von Sonnenschein, weißen Sandstränden und klaren Lagunen. Wer derzeit dieses Fernweh verspürt, für den bietet sich am 14. Januar in Mittweida eine kleine Gelegenheit in ferne Welten einzutauchen. Denn dann ist der Reisejournalist Jan Hübler in der Bürkelhalle mit seinem Vortrag "Madeira- Ein Hauch ewigen Frühlings" zu Gast.

Eine Reise in die vielfältige Wunderwelt der kleinen Insell

Die portugiesische Insel ist im Durchmesser kaum größer als 50 Kilometer. Dennoch offenbart sich hier eine Landschaft mit faszinierender Vielfalt. Hohe schroffe Berge, verschiedene Klimazonen, lauschige Wälder, zerklüftete Schluchten mit wilden Wasserfällen und malerische Steilküsten prägen die Insel.

Mit eindrucksvollen Fotografien und unterhaltsamen Geschichten nimmt der Dresdner Jan Hübler die Besucher mit auf eine Reise in die Wunderwelt Madeiras. Die Wanderung auf engen Bergflanken entlang der Levadas, künstliche Wasserläufe die die gesamte Insel durchziehen, sind dabei nur ein Erlebnis. Auch das weltgrößten Silvesterfeuerwerk wird bei der Präsentation erlebbar. Dieses sehen sonst nur die Insulaner und die Passagiere auf den dutzenden Kreuzfahrtschiffen, die vor dem Amphitheater der Hauptstadt ankern.

Er lernte viele Kulturen kennen, blieb aber immer mit seiner Heimat verbunden

Der Vortag Beginn am 14. Januar um 17 Uhr in der Bürkelhalle Mittweida. Die Präsentation ist dabei für Jan Hübner nur einer von mehreren Reiseberichten. Der Reisejournalist ist seit 25 Jahren auf dem Fahrrad und zu Fuß, mit seinem Zelt und seiner Kamera in der Welt unterwegs. Auf seinen Reisen traf er viele verschiedene Menschen, lernte andere Kulturen kennen und entdeckte immer wieder Neues.

So berichtet der Journalist auch von Reisen in die Pyrenäen, nach Andalusien und seit kurzem auch nach Transsilvanien. Trotz seiner Ausflüge verlor Jan Hübler aber nie den Kontakt zur Heimat. So ist er heute auch als Reiseführer zum Beispiel in Dresden oder der Sächsischen Schweiz tätig.