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Ein Haus für die Jugend und die Kunst entsteht

Bau Bund trägt Großteil der Sanierungskosten der ehemaligen Post

Frankenberg. 

Frankenberg. In der Stadt kann das nächste große Projekt in Angriff genommen werden. Innenstaatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider überreichte Bürgermeister Thomas Firmenich am 14. November einen Zuwendungsbescheid mit einer Zusage von rund 2.230.000 Euro Fördermitteln. Das Geld aus dem Bund-Länder-Programm "Investitionspakt soziale Integration im Quartier" soll in die Sanierung des ehemaligen Postgebäudes in der Humboldtstraße fließen, wo - so auch der entsprechende Stadtratsbeschluss - die neue Jugendkunstschule entstehen soll.

Die Stadt hatte daher das seit geraumer Zeit leer stehende Gebäude erworben. Auf etwa 1000 Quadratmetern Grundfläche sollen Übungs-und Unterrichtsräume sowie ein Raum für Begegnung geschaffen werden. Die konzeptionelle Entwicklung erfolgt in Kooperation mit der Kreismusikschule, dem städtischen Musikverein, dem Kunst- und Kulturverein, der Mittelsächsischen Kultur gGmbH sowie den Kitas und Schulen.

Fertigstellung für Ende 2021 geplant

Kultur-Quartiersmanager Burkhardt Fischer führte die Gäste, zu denen neben der CDU-Landtagsabgeordneten Iris Firmenich auch Vertreter von Vereinen aus der Kultur und Kunstszene gehörten, durchs Haus und erläuterte das ambitionierte Vorhaben. Schon in diesen Tagen sollen die ersten Ausschreibungen erfolgen, erklärte Heiko Schwarz, der Geschäftsführer der Frankenberger Wohnungsgesellschaft, die als Bauherr fungiert. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 oder das Jahr 2022 geplant. Die Stadt trägt lediglich zehn Prozent an dem gut 2,5 Millionen Euro teuren Projekt.

Die Jugendkunstschule als Institution existiert bereits länger. Neben dem etablierten und weiter auszubauenden Bereich der Musik soll es ab dem zweiten Schulhalbjahr 2018/2019 ein Kursangebot in den Bereichen der bildenden und darstellenden Kunst geben. Dazu fand am 1. November eine Beratung mit Kulturschaffenden der Stadt statt.



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