Ein hübscher Kreisverkehr in Frankenberg

Verkehr Kreuzung Schlossplatzinsel wieder für den Verkehr freigegeben

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Bauamtsleiter Michael Thiel, Geschäftsführerin Linda Hüttner und Beigeordneter Ralf Peter Regner (v.re.) durchschneiden das Band zur Straßenfreigabe. Foto: Ulli Schubert

Frankenberg. Die Schlossplatzinsel - der Name ist in keinem offiziellen Straßenverzeichnis enthalten - ist ein wahrer Hingucker geworden. Am Mittwochnachmittag also wurde der Kreuzungsbereich Hainichener Straße, Klingbach, Schloß- und Gartenstraße nach einem Jahr für den Verkehr wieder freigegeben. "Das dürfte insbesondere für die Händler aber auch die Anlieger ein Grund zur Freude sein", so ZWA-Chef Ulrich Pötzsch, der für deren Verständnis dankte.

Seit Ende 2015 wird das Kanalnetz Klingbach bis zur Merzdorfer Straße durch den ZWA "Mittleres Erzgebirgsvorland" für den präventiven Hochwasserschutz erneuert. Es wurden Wasser-, Abwasser-, Gas- und Stromleitungen neu verlegt. Unter der Hainichener Straße und der Schloßstraße musste zudem ein alter Steindeckerkanal erneuert werden.

Rundumerneuerung für den Hochwasserschutz

Die Baukosten der Hochwasserschutzmaßnahme belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro, der Eigenanteil der Stadt Frankenberg beträgt 30.000 Euro. Nach Abschluss dieser Baumaßnahme wurde ab Februar die Schlossplatzinsel mit einem Außendurchmesser von 26 Metern errichtet und die Fahrbahn im Kreuzungsbereich, die Fußwege sowie die Beleuchtung erneuert. Die Idee zum Kreisverkehr kam von Bürgermeister Firmenich, wichtig aber war, dass auch der Wiederaufbaustab Frühlingshochwasser 2013 mitzog, so Pötzsch.

Winfried Schuster, der zunächst als Oberbauleiter des ZWA und später im Ruhestand die Baumaßnahme betreute, sprach von einem komplizierten Unterfangen. "Da musste man sich schon einige Gedanken machen."