Ein neuer Farbtupfer inmitten von Friedeburg

Fertigstellung Neues Soziales Zentrum kann bald bezogen werden

Fast fertig steht das neue Soziale Zentrum des Kinderschutzbundes in Friedeburg. Foto: Wieland Josch

Freiberg. In Grün, Gelb und Orange, so erstrahlt jetzt nicht nur die neue Kinderkrippe des Kinderschutzbundes, Regionalverband Freiberg, im Wohngebiet Friedeburg. Denn nun nähern sich auch die Arbeiten an dem "Anbau" ihrem Ende.

Mit der Krippe war erst ein Teil des Projekts geschafft

Die Krippe wurde bereits vor einem Jahr fertiggestellt und mittlerweile haben sich die ganz kleinen Bewohner dort sehr gut eingelebt. Doch war damit ja nur ein Teil des großen Projektes an der Kurt-Handwerk-Straße abgeschlossen. Denn es musste ja noch Platz für die Kindergartenkinder geschaffen werden und zudem noch ein neues Soziales Zentrum.

Zu einer Vor-Ort-Begehung des Rohbaus im November zeigte sich Andreas Böhnstedt, Leiter des Hochbau- und Liegenschaftsamtes, optimistisch, dass man lange vor dem angepeilten Fertigstellungstermin im Juni das Werkzeug würde wieder einpacken können. Und so kommt es wohl auch, denn jetzt sind nur noch Detailarbeiten zu absolvieren.

Platz für 100 Kinder

3,05 Millionen Euro kostet die Gesamtmaßnahme, ohne Einrichtung. 1,98 Millionen Euro flossen dabei an Förderung aus dem Investitionsprogramm "Brücken in die Zukunft". Im Erdgeschoss ziehen nun bald viele kleine Bewohner ein, die bislang noch in dem alten Gebäude an der Friedeburger Straße leben. Etwa für 100 Kinder bietet die neue Kita Platz. Grundprinzip bei der Planung des neuen Gebäudes war übrigens die Barrierefreiheit, welche an alter Stätte nicht vollständig gegeben war. Außerdem zieht auch der Verein "Lichtpunkt" von der Paul-Müller-Straße in das neue Gebäude um.

Im Sommer kann gespielt werden

Während sich die Arbeiten am neuen Sozialen Zentrum des Kinderschutzbundes in Friedeburg ihrem Ende nähern, müssen die Kinder noch eine kleine Weile auf die Fertigstellung der Außenanlagen warten. Doch dauert es damit auch nicht mehr lange.

Und es ist ausgeschlossen, dass dann eine Verzögerung wie bei der Krippe eintritt, bei der man im Sommer eine Kontamination des Erdreiches feststellte, welche erst einmal beseitigt werden musste. So kam es, dass die Kinder erst sehr viel später die vielen schönen Spielgeräte in Besitz nehmen konnten. Der Schaden wurde inzwischen auf dem gesamten Gelände beseitigt. Und so können sich die Kindergartenkinder schon jetzt auf ihren neuen tollen Spielplatz freuen.

Wenn man vor der Ausführung eines Projektes davon redet, dass man so wenig wie möglich Lärm machen wird, dann ist das sicher gut gemeint, doch in den seltensten Fällen kann man diese Zusage auch halten.

Krippenkinder konnten in Ruhe schlafen

Und so gab es bestimmt manch skeptische Eltern, die zunächst einmal unsicher waren, als direkt neben der Kinderkrippe, in der ihr Kind tagsüber untergebracht war, ein Neubau hochgezogen werden sollte. Da sah man die Mittagsruhe doch arg gefährdet. Jetzt weiß man, dass diese Sorgen unbegründet waren. Denn nicht nur, dass sich die Bauarbeiter akribisch an die vereinbarten Ruhezeiten hielten, auch der Schallschutz an den Fenstern der Krippe funktionierte geradezu phänomenal