Ein neues Gebäude für Freiberger Brauhaus

Umzug 400 Quadratmeter Bürofläche bietet das neue Haus

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Professor Michael Eßlinger (r.) und Holger Scheich sind mit dem neuen Bürogebäude des Freiberger Brauhauses sehr zufrieden. Foto: Wieland Josch

Freiberg. In sattem Grün und strahlendem Weiß präsentiert sich seit kurzem das neue Bürogebäude des Freiberger Brauhauses Am Fürstenwald. In der vergangenen Woche wurde es nun auch offiziell vorgestellt. "Da haben wir lange drauf gewartet", freut sich Professor Michael Eßlinger, Geschäftsführer des Brauhauses. Vor allem für die Mitarbeiter der Gastro-Service-Mittelsachsen, einem Tochterunternehmen des Brauhauses, bedeutet der Gebäudekomplex eine erhebliche Verbesserung, waren sie doch bislang in engen Containern untergebracht. "Jetzt haben wir hier 400 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung", sagt GSM-Geschäftsführer Holger Scheich.

"Pro Raum arbeiten maximal zwei Mitarbeiter." Das Geschäft der Gastro-Service-Mittelsachsen hat sich in den letzten Jahren stark ausgedehnt, bestätigt auch Michael Eßlinger. Deshalb war das neue Gebäude bald schon eine Notwendigkeit, mit der man übrigens ein paar Fliegen mit einer Klappe erwischt. Denn das Haus ist gleichsam der neue Eingangsbereich in das Brauhaus. Auch sind hier die Mitarbeiter der Logistik untergebracht. "Das war alles eine Idee der Planungsfirma, dem Baubüro Freiberg", so Eßlinger.

Ein gutes Jahr dauerten die Arbeiten insgesamt. Dabei wurde der Eingangsbereich um 80 Meter nach vorne verlegt. Als Entree zum Freiberger Brauhaus macht er eindeutig was her. Noch in diesem Jahr stehen einige andere Investitionen an. So etwa ein Regenrückhaltebecken für den Hochwasserfall. Drei Wasserscheiden gehen vom Fürstenwald ab, weshalb das Becken notwendig geworden ist. Auch kommt einen neuer Flascheneinpacker, der den alten ersetzt. "Pro Jahr investieren wir etwa zwei Millionen Euro in die Technik", so Michael Eßlinger.

"Das ist schon allein deswegen notwendig, um am Ball zu bleiben, aber auch, um Energie einzusparen." Bereits im vergangenen Jahr wurde ein neuer Entlader angeschafft. Derzeit ist das Freiberger Brauhaus mit zehn verschiedenen Biersorten am Markt vertreten.