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Ein Plädoyer für die Ungenannten

Menschen 2019 Hunderte Menschen tragen zum Gelingen der Landesgartenschau bei

Frankenberg. 

Frankenberg. Am 20. April diesen Jahres wurde in Frankenberg die 8. Sächsische Landesgartenschau eröffnet. Dass dies möglich wurde, ist sehr vielen Menschen zu verdanken, unter anderem einem Mann, der in der Vorbereitung der Gartenschau die Arbeit der verschiedenen Firmen koordinierte, die in der Zschopauaue und dem Mühlbachtal die Landschaft umgestalteten, Spielplätze, Wege und Brücken bauten, die Lisema-Halle sanierten und vieles mehr. "Ich will nicht erwähnt und nicht gelobt werden. Ich mache meine Arbeit, kriege Geld dafür und gut", sagte er am Telefon, als es um eine Terminvereinbarung ging.

Der Dank gebührt vielen

Das muss man akzeptieren. Und wenn man ein bisschen darüber nachdenkt, lenkt diese "Weigerung" den Blick auf all jene, die "einfach" ihre Arbeit machen. Im Falle der Sächsischen Landesgartenschau waren das hunderte Mitarbeiter in den Firmen, in verschiedenen Behörden und bei der Landesgartenschau-Gesellschaft selbst. Natürlich braucht es (zumal in unserer Zeit) Gesichter, die ein solches Ereignis präsentieren und von diesem künden, damit sie kommen, die Besucher. Aber es braucht eben auch jene - und deren Zahl ist viel größer - die nie erwähnt werden (oder es nicht wollen).

Ein erfolgreicher Rückblick

Die 8. Sächsische Landesgartenschau unter dem Motto "natürlich mittendrin" von April bis Oktober 2019 in Frankenberg war ein großes Ereignis für ganz Mittelsachsen und darüber hinaus im Freistaat. Und sie war ein Erfolg. Mehr als 400.000 Gäste zählte die Schau, und für Frankenberg brachte sie Veränderungen, die das Stadtbild auf Jahre prägen werden. Derzeit wird die Eröffnung des Erlebnismuseums "ZeitWerkStadt" in der vormaligen Blumenhalle vorbereitet. Dabei braucht es auch wieder jene Menschen, die nicht erwähnt werden (wollen).

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