Ein Rewe in der "Alten Baumwolle"?

Industrieareal Planungen für die Nutzung eines weiteren Gebäudes in vollem Gange

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In den Neubau in der Alten Baumwolle in Flöha sollen ein Rewe-Markt und andere Geschäfte einziehen. Foto: Ulli Schubert

Flöha. Die Umgestaltung des ehemaligen Industrieareals der "Alten Baumwolle" zum städtischen Zentrum der Stadt Flöha ist seit nunmehr über zwei Jahrzehnten eines der zentralen Themen der Stadtpolitik. Die bisherigen Ergebnisse können sich für eine Kleinstadt mehr als sehen lassen. Davon ist Pressesprecher Reiner Schirmer überzeugt. Dazu gehören der sanierte Wasserbau, die Kita Baumwollzwerge, aber ebenso der Bauhof und das städtische Heizwerk.

In den vergangenen Jahren machten Investoren auch immer wieder Hoffnung zur Nutzung des sogenannten Neubaus. Die Eigentümer der Immobilie ließen sich in den zurückliegenden Monaten jedoch kaum in ihre Karten schauen. Es wurde viel Optimismus vermittelt, aber nur wenig "angepackt", so Schirmer auf der Homepage der Stadt.

Planung in vollem Gange

Ende Februar 2017 erwarb Martin Neuß, Geschäftsführer der Konzeptbau Bauträger- und Int. Immobilien GmbH aus dem bayrischen Kaufbeuren, die Immobilie. Zur Stadtratssitzung im April stellte er gemeinsam mit einem Vertreter der REWE AG sein Nutzungskonzept vor. Geplant sind die Ansiedlung eines REWE-Marktes sowie weiterer Fachgeschäfte. Der Planungsprozess ist momentan noch in vollem Gange. Er soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Bei einem reibungslosen Verlauf sind der Abschluss der Sanierung und der Gebäudeumgestaltung für Ende 2018 vorgesehen.

Kein Luftschloss

"In den zurückliegenden Jahren hat die Stadtverwaltung große Anstrengungen unternommen, um dieses Gebäude mit Hilfe mehrerer Investoren zu sanieren. Ich habe erstmals eine sehr berechtigte optimistische Grundstimmung, dass es uns gelingen wird, in einem überschaubaren Zeitraum dieses Projekt umzusetzen. Man hat uns kein Luftschloss präsentiert, sondern einen sehr realistischen Ansatz", so Oberbürgermeister Volker Holuscha.

Sollte das Projekt seinen Lauf nehmen, würde es für die Gesamtentwicklung der "Alten Baumwolle" neue Impulse geben. Noch bis zum 8. Juni ist übrigens im Wasserbau eine Ausstellung mit Vorstellungen von Studenten zu einer möglichen Nutzung des Areals zu sehen.