Ein schmucker Anbau für die Oberschule

Sanierung Bessere Lernbedingungen in Niederbobritzsch

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Schüler, Lehrer, Schulleitung, Planer und Bildungspolitiker freuen sich gemeinsam über die gelungene brandschutztechnische Sanierung der Oberschule Niederbobritzsch. Foto: Wieland Josch

Niederbobritzsch. Es sei ja immer so, meinte Schulleiter Karsten Hennig verschmitzt, ist erst einmal ein Teil fertig, ruft das neue Wünsche hervor. Gemeint war der Abschluss der brandschutztechnischen Sanierung der Oberschule Niederbobritzsch, die am vergangenen Freitag begangen wurde. So seien Fußböden und Kehrleisten noch zu machen, zählte Hennig auf, doch vergaß er darüber nicht den Dank, sowohl an die Gemeinde als auch an die vielen Handwerker, die in den vergangenen zwei Jahren zum Gelingen beigetragen haben.

Deutlichster Ausdruck der Veränderungen ist ein schmucker Anbau, in dem ein Fahrstuhl zu finden ist, mit dem nun alle Ebenen barrierefrei erreichbar sind. Anderthalb Millionen Euro kostete alles in allem, wozu noch Rettungstreppen, Rauchmelder, Brandschutztüren, eine neue Sanitärtechnik, aber auch eine moderne Elektroinstallation gehören. "585.000 Euro kamen dankenswerter Weise vom Freistaat noch dazu", sagte Bürgermeister Volker Haupt.

Der Landtagsabgeordnete Steve Johannes Ittershagen verwies in seinem Grußwort darauf, dass mit dem neuen Schulgesetz, an dem er mitgearbeitet hat, Planungssicherheit für Oberschulen bestehe, da es eine Bestandssicherung enthalte. Aber auch er sagte, dass hier noch einiges zu tun sei. Als Beispiele nannte er die Turnhalle und einen Erweiterungsbau.

Arne Gorzolla vom ausführenden Baubüro Freiberg fügte bereits vorhandenen Holztafeln von früheren Umbauten, eine dritte hinzu. "Das Leben ist eine Schule? Wohl dem, der die Prüfung besteht", ist darauf zu lesen. Für ein gelungenes Lernen existieren in Niederbobritzsch nun deutlich bessere Bedingungen.