Ein Treffen der Silberstädte

Tourismus Freibergs Partnerstädte kommen zusammen

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Im vergangenen Jahr begrüßten die damalige Bergstadtkönigin Susann I. und Florian Schönberger aus Amberg die Partnerstädte in Freiberg. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Am 18. und 19. Januar öffnet die Konzert- und Tagungshalle Nikolaikirche in Freiberg ihre Türen für eine ganz besondere Veranstaltung, die sich im Jahreskalender mittlerweile einiger Beliebtheit erfreut. Es wird nämlich wieder zum Wochenende der Partnerstädte geladen. Am Freitag von 14 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 18 Uhr können sich die Freiberger und ihre Gäste über die touristischen, kulturellen und durchaus auch kulinarischen Angebote von Darmstadt, Walbrzych, Clausthal-Zellerfeld, Amberg, Pribram und Delft informieren. "So mancher wird sich fragen: Moment mal, Delft? Da war doch was", sagt Oberbürgermeister Sven Krüger und spielt damit darauf an, dass die niederländische Stadt vor einiger Zeit ihre sämtlichen Städtepartnerschaften beendet hatte. "Aber wir haben uns entschlossen, gemeinsam mit dem dortigen Partnerschaftskomitee weiterzumachen." Ein paar besondere Gäste werden ebenfalls vor Ort sein. Mit Schwaz in Österreich und Schoonhoven in den Niederlanden kommen zwei Delegationen aus Ortschaften, die sich wie Freiberg auch Silberstadt nennen. Hier eine Verbindung herzustellen, könnte sich als eine gelungene Idee herausstellen. Die Eröffnung am Freitag wird übrigens musikalisch vom Chor der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft umrahmt. Leider mussten aus terminlichen oder logistischen Gründen in diesem Jahr die Partnerstädte Gentilly in Frankreich und Ness-Ziona in Israel ihre Teilnahme absagen.