Ein wahrer Schatz vor der Haustür

Jubiläum Viel Lob zum 50. Geburtstag der Volkskunstschule Oederan

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Mit der Übergabe geschnitzter Figuren von Klaus Penzkofer und Rolf Büttner an Horst Drichelt und Renè Kahlke (v. r.) vom Klein-Erzgebirge schließt sich ein Kreis: Die Schnitzer hatten großen Anteil an der Gründung der Volkskunstschule Foto: Ulli Schubert

Oederan. Man kann davon ausgehen, dass Rolf Büttner selten so viele Umarmungen erhielt wie am vergangenen Freitag. Sie waren allesamt mit Glückwünschen anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Volkskunstschule Oederan verbunden.

Er nahm diese, am 1. September nun auch schon exakt 15 Jahre Leiter der Einrichtung, stellvertretend für seine Kollegen entgegen. Die Mitarbeiter, Kursleiter und Ehrenamtlichen, denen samt und sonders viel Lob bei diesem insgesamt nicht zuletzt auch wegen der Beiträge neben den Reden sehr gelungenen Festakt gezollt wurde.

Unterstützung von Stadt und Land

"Die Menschen der Volkskunstschule sind unser wichtigstes Gut, sie sind auch künftig unverzichtbar", sagte Steffen Schneider, Bürgermeister der Stadt Oederan. Die Kommune unterstützt als Trägerin die VKS jährlich mit 130.000 Euro in Form einer freiwilligen Leistung. "Wir dürfen uns glücklich schätzen, diese Schule vor unserer Haustür zu haben." Und das solle auch die nächsten 50 Jahre so bleiben.

Igor Jensen, Direktor des Museums für Sächsische Volkskunst in Dresden, sprach davon, dass die Volkskunst ein Ressource sei über die jeder einzelne verfüge und die man gar nicht überschätzen könne. Kulturraumsekretär Wolfgang Kalus warf einen Blick zurück auf seine Begegnungen mit der VKS seit den Wendejahren und übermittelte einen musikalischen Gruß via Video.

Der Kulturraum fördert gleichfalls die Volkskunstschule jährlich mit rund 70.000 Euro. Die aus Chemnitz kommende Moderatorin Conny Hartmann zog am Ende der Veranstaltung mit Blick auf die Volkskunstschule das Fazit: "Da kann sich Chemnitz eine Scheibe abschneiden."