Ein Waldordner für die Kommunen

Broschüre Wichtige Informationen zu regionalen Zuständigkeiten aufbereitet

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Mittelsachsen. Die Forstbehörde des Landkreises Mittelsachsen hat für alle Städte und Gemeinden Informationen zum Wald textlich und kartografisch in einem "Waldordner" aufbereitet. Diese werden nun den Gemeinden übergeben. In Erlau und Claußnitz sowie in den Städten Geringswalde und Brand-Erbisdorf ist dies bereits geschehen.

Das ist drin im Waldordner

Das zusammengestellte Material enthält neben Informationen zu Organisation und Zuständigkeiten der unteren Forstbehörde mit den Kreisforstrevieren, Angaben zu Lage der Waldflächen und Baumartenverteilung im Landkreis vor allem amtlich neu festgestellte Waldflächenzugänge und -abgänge im Stadt- beziehungsweise Gemeindegebiet.

Wofür braucht man das überhaupt?

Die Einstufung einer Fläche als Wald hat vielfältige Konsequenzen, etwa für die Nutzbarkeit des Grundstücks sowie für Sicherheitsabstände zu Bebauung und offenem Feuer. Der "Waldordner" soll einen sicheren Umgang mit dem Wald im Gemeindegebiet ermöglichen und die Kommunen bei der rechtlich sicheren Anwendung der aktuellen Gesetzeslage auf konkreten Flächen hinsichtlich Planung, Genehmigung und Ordnungsrecht unterstützen.

"Wir hoffen, dass der Waldordner nicht nur interessante Lektüre, sondern auch ein hilfreiches Arbeitsmittel für die Städte und Gemeinden sein wird", sagt Lothar Beier, erster Beigeordnete. Der Landkreis Mittelsachsen ist auf einer Fläche von circa 35.500 Hektar von Wald bedeckt, das ist jeder sechste Hektar des Landkreisterritoriums. Wald ist also im Landkreis ein knappes Gut und damit besonders wertvoll.