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Eine Familie mit Musik im Blut

Freizeit Kinder eifern ihrem Vater und Opa nach

Wenn ein Auftritt der Feuerwehrkapelle Göritzhain aus dem Lunzenauer Ortsteil oder die Probe im Wochenplan der Familie Nitschke stehen, schwärmt Vater Michael mit seinen beiden Söhnen Moritz und Manuel aus. Ehefrau und Mutter Simone unterstützt das Hobby "ihrer" Männer, hat sie doch selbst Musik gemacht und dadurch Michael kennen gelernt. Dieser war bereits in der Schule von der Blasmusik begeistert und gehörte dem Jugendblasorchester an. "Ich habe mir die Trompete und das Flügelhorn ausgesucht, die Instrumente sind klein und lassen sich leicht tragen", begründet der Familienvater seine Entscheidung. In der Musikschule holte er sich bis zur 10. Klasse sein Rüstzeug. Nach dem Jugendblasorchester wechselte er zum Blasorchester der Papierfabrik Penig und nun spielt er seit 1995 wieder in Göritzhain. Durch die Musik lernte er auch seine Frau kennen. "Wir haben 12 Jahre zusammen im Jugendblasorchester gespielt und da funkte es bereits bei uns. Dann wechselte ich nach Penig zum Blasorchester und wir sahen uns bei gemeinsamen Auftritten der Kapellen", erzählt Michael Nitschke lachend. Gleichfalls spielte Simone's Schwester Monique ebenfalls mit und ihr Vater Wolfgang Müller bedient das Schlagzeug und gehört mit zum Urgestein der Kapelle. Die Musik liegt allen im Blut und weil die Familie bei vielen Auftritten mit dabei ist, war es absehbar, dass sich Moritz mit zehn Jahren in seiner Freizeit intensiv dem Erlernen eines Instrumentes widmete. Musikchef Dietmar Irmscher unterrichtet anfangs den jetzt 15-Jährigen auf dem Flügelhorn. Jetzt bekommt er weiterführenden Unterricht bei Heike Wetzel in Wiederau. Auch darf er sein Können bei Auftritten der Kapelle bereits unter Beweis stellen. Der kleinere Bruder Manuel zeigt nun auch Interesse, trägt das Vereinsschild bei Umzügen und übt fleißig auf dem Tenorhorn. "Die Musik bestimmt unseren Familienalltag und ist ein schönes Hobby. Schwierige Stücke proben wir auch mal zu Hause zusammen und zu Weihnachten wird gemeinsam unterm Tannenbaum musiziert", stellt Michael Nitschke fest, der als Fachausbilder Elektrotechnik/Elektronik in den Bildungswerkstätten Chemnitz tätig ist.



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