Eine kleine Eseldame zieht die Blicke auf sich

Naturpark Zur Fütterung nur Futterautomaten benutzen

Im Naturpark Köbe direkt an der ehemaligen B 95 in Penig gibt es niedlichen Nachwuchs. Eine kleine Eseldame lockt seit Mitte September noch mehr Familien mit Kindern in den Naturpark. Geplant sei dem Eselmädchen einen Namen zu geben. Darüber hinaus laden auch die anderen Tiere wie Ziegen, Damwild, Vögel, Enten, Waschbären und Meerschweinchen zum Verweilen an den Käfigen und Gehegen ein. Allerdings im Zentrum am Köbeteich klafft noch ein tiefes Loch im Sand. Dort musste die über zehn Jahre alte Kletterkombination mit Rutsche abgebaut werden, da sie sicherheitstechnisch nicht mehr in Ordnung war. Wie Bauamtsleiterin Cornelia Quaas mitteilte, beginnen die Bauhofmitarbeiter noch diese Woche mit dem Aufbau eines neuen modernen Klettergerätes für die jungen Tierparkbesucher. "Das Geld dafür, 11000 Euro, haben wir gesammelt. Zurückliegend konnten wir auch den Zaun erneuern, zwei Informationstafeln aufstellen und verschiedene Käfigausstattungen anschaffen. Wir sind dabei nur noch einheimische Tiere in der Köbe zu beherbergen. Exoten gehören in den Zoo", berichtet Vereinschef Daniel Just, der eine offizielle Übergabe des Spielgerätes mit der Stadtverwaltung plane. Außerdem werde nach dem Aufbau des Klettergerüstes ein weiteres kleineres Spielgerät, dank einer Spende aufgestellt. Als nächstes muss dann die große Brücke am Köbeteich erneuert werden, dafür laufen in der Stadtverwaltung die Planungen, denn Eigentümer der Köbe ist die Stadt Penig. Viele Besucher bringen Eicheln, Kastanien und Brot mit in den Naturpark und geben es ab. Darum bittet auch der Fördervereinschef und dankt dafür. Um den Tieren keinen Schaden zu zufügen, sollen diese nur aus den Futterautomaten gefüttert werden. Sind diese leer haben die Tiere ihr Tagessoll gefressen.