Eine Kriegs-Legende über Falkenau

Aktion Vereine stellen in Oederan Kriegsereignisse nach

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Foto: Ulli Schubert

Oederan "Die Schweden kommen!" Das war ein Schreckensruf in der Bevölkerung während des Dreißigjährigen Krieges. "Auch Falkenau wurde verwüstet und einige Bauernhöfe zerstört. In diesem Krieg der Könige und Fürsten der katholischen Liga auf der einen Seite und den Herrschern der protestantischen Union auf der anderen Seite wurde um die Vormachtstellung in Europa gekämpft.

Die Legende:

1639 fand auch bei Chemnitz eine bedeutende Schlacht statt", weiß Mike Glöckner, der Falkenauer Heimatforscher. "In der Nähe von Falkenau befinden sich die sogenannten Schwedenlöcher. Der Sage nach soll sich dort ein Schmied für den Tod seiner Frau durch schwedische Kriegsknechte dadurch gerächt haben, dass er den verantwortlichen Offizier und einige Soldaten in ein altes Bergwerk gelockt hat und dieses dann zum Einsturz brachte."

An diese Kriegsereignisse erinnert ein Feldlager verschiedener Vereine, darunter der Historische Verein Oederan und die Freiberger Miliz. Das Biwak wird am 25. August ab 15 Uhr am Ferienhof in Falkenau bei Flöha errichtet.

Mit Kanonen und Fechtvorführungen

Am 26. August finden ab 10 Uhr Fechtvorführungen statt und es wird aus Mörsern und Kanonen geschossen. Von 12 bis 14 ist Gefechtspause. Dann wird auch der schwedische Feldmarschall Thorstensen erwartet. Auch hoher Besuch aus Dresden hat sich im Lager angesagt: die Mätressen des Kurfürsten wollen kommen. Für Essen und Trinken ist auch gesorgt. Der Eintritt ist frei.