Eine Rose für mehr Menschlichkeit

Projekt Freiberger Schüler setzten Zeichen gegen Rassismus

Freiberg. 

Freiberg. Nicht mehr immer nur zusehen und am Ende nichts tun, das wollten die Schüler des Leistungskurses Kunst der 11. Klasse am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Freiberg. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Antje Müller-Palásti entwickelten sie deshalb ein Projekt, bei dem sie auf den Fußboden des Innenhofes im Haus Albertinum eine große Rose klebten, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Bei dem Bild allein blieb es nicht. Eine dabei stehende Tafel diente dazu, dass Schüler und Lehrer ihre Meinung dazu aufschrieben. So wollte man in die Diskussion kommen. Auslöser dafür waren die Ereignisse in Chemnitz, auf die man, nach Meinung der Schüler, reagieren müsse, und sei es mit den Mitteln der Kunst. Bis zum gestrigen Freitag dauerte das Projekt. Die Ergebnisse davon dürften aber alle noch eine Weile beschäftigen.