Eine Silberkugel und für Freiberg

Naschwerk Tolle Spezialität für Genießer

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Freiberg. Es ist ein aufregendes Jahr für die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft, welche ihren Sitz im ehemaligen Wohnhaus des großen Orgelbauers am Schlossplatz hat. Nicht nur, dass eben jenes Haus saniert und umgebaut wird, womit sich ein Umzug der Gesellschaft innerhalb des Gebäudes notwendig macht.

Mit der Neugestaltung des Hauses am Schlossplatz wird zudem noch ein Wunsch wahr, denn endlich kann es wieder durch die historische Eingangstür betreten werden. Damit aber ist noch längst der Neuerungen nicht genug.

Viel zu tun für die Silbermänner

Hinzu kommt, dass ab August mit der Tourist-Information ein weiterer Mieter einzieht, was mit Sicherheit positive Synergieeffekte erzeugt. Außerdem sind die Silbermänner voll und ganz mit der Organisation der diesjährigen Silbermann-Tage beschäftigt, welche vom 6. bis 17. September stattfinden und das Motto "Fantasien von allerlei Gestalt" tragen.

Denn Anfang Juni erblickte ein Kreation das Licht der Welt, welche das Zeug dazu haben dürfte, den Namen Silbermanns und Freibergs noch ein wenig mehr über die Grenzen der Stadt und des Freistaates hinaus zu tragen.

Kleines rundes Champagner-Highlight

Sie ist klein, rund, silbern verpackt und schmeckt, hat man sie ausgewickelt und in den Mund gesteckt, einfach köstlich: Eine Praline mit dem Namen "Chalumeau-Champagner-Trüffel".

Chalumeau ist eine historische Schalmei und zugleich ein Register, welches Gottfried Silbermann in manche seiner Orgeln eingebaut hat. Die Rechte am Begriff "Silbermann-Kugel" waren leider nicht frei, doch gegen die Macht des Volksmundes wird man wohl nicht ankommen, weshalb sich jener Name wahrscheinlich eher durchsetzen dürfte.

Kreiert wurde diese neue Freiberg-Spezialität von Konditor Pat Hartmann, entscheidend gefördert von der Unternehmerin Barbara Spohrer. Sie kostet einen Euro, wobei der Erlös an die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft geht.