Eine weitere Kita für Halsbrücke

Einweihung In Conradsdorf gibt es seit wenigen Wochen eine neue Einrichtung

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Zur Eröffnung der Conradsdorfer Kindertagesstätte übergab Steve Johannes Ittershagen (r.) Spielzeug an Leiterin Cornelia Skovgaard-Sörensen. Foto: Hamann/Büro Ittershagen

Halsbrücke/OT Conradsdorf. Sie ist so neu, dass sie noch nicht auf der Internetseite der Gemeinde Halsbrücke zu finden ist, doch vor allem für die vielen jungen Eltern der Kommune ist sie willkommen wie kaum ein anderes Projekt: Die neue Kindertagesstätte im Ortsteil Conradsdorf.

Schon als im Mai die Entscheidung des Gemeinderates zum Umbau der früheren Grundschule anstand, sprach Cornelia Skovgaard-Sörensen, Leiterin der Kindereinrichtung in Tuttendorf, einem weiteren Halsbrücker Ortsteil, eindringliche Worte an die Entscheidungsträger. "Eine weitere Kindertagesstätte in Halsbrücke ist unbedingt notwendig", sagte sie damals. Denn die Zahl der Geburten nimmt auch hier stetig zu.

Neue Kita wurde Ende September übergeben

Was auf der einen Seite Grund zur Freude ist, zeitigt auf der anderen größere Anstrengungen, wenn es um die kindgerechte Unterbringung geht. Die zwei vorhandenen Kitas, neben der Tuttendorfer auch die Kita "Wirbelwind" in Halsbrücke, standen vor einem Kapazitätsproblem. Durch einen Kraftakt nahm man Umbau und Sanierung des alten Gebäudes in Conradsdorf in Angriff.

Am Freitag, den 29. September, wurde es offiziell in die Hände des Kinderschutzbundes Freiberg, welcher wie in Tuttendorf Träger der Einrichtung ist, übergeben. Viele Gäste kamen, unter ihnen der Landtagsabgeordnete Steve Johannes Ittershagen, der Spielzeug als Geschenk mitbrachte. "In meinem Wahlkreis haben wir im Bildungsbereich ein regelrechtes Luxusproblem", sagte er.

"Während andernorts Kitas und Schulen mangels Kindern geschlossen werden müssen, wird hier eine Kita oder Schule nach der anderen erweitert oder neu gebaut." Diese Entwicklung sei aber kein Selbstläufer, müssen doch familienfreundliche Rahmenbedingungen auch in Zukunft weiter verbessert werden, damit der Trend zu mehr Geburten anhalte.