Einschränkungen für gesamte Innenstadt

Sperrung Hauptachse wegen Kanalbau langfristig gesperrt

Die Jägerstraße ist eine der Hauptverkehrsachsen in der Limbach-Oberfrohnaer Innenstadt. Sie beginnt auf Höhe der Stadthalle und reicht bis zum Apollo-Kino. Am Abwasserkanal, der sich seit den 1920-iger Jahren darunter befindet, wurden bei einer Überprüfung tiefe Längsrisse festgestellt, die nun nach und nach die Verlegung eines neuen Kanals erfordern. Aufgrund dessen ist seit letztem Montag zunächst der Bereich vor dem Kino in Richtung Stadthaus und Bachgasse gesperrt. Bis auf Höhe der Müller-Drogerie ist die Jägerstraße in der nächsten Zeit noch als Sackgasse befahrbar, vom "Limbomar" kommend kann man uneingeschränkt auf die Straße des Friedens abbiegen. "Die aufwendigen Arbeiten werden bis Mitte des nächsten Jahres andauern", gab Frances Mildner bekannt. "Das wird auch Auswirkungen auf die umliegenden Straßen und die eigentliche Innenstadt haben." Der sogenannte "überörtliche Autoverkehr" wird laut der Stadtsprecherin aus Richtung Chemnitz und Burgstädt ab der Goethe-Grundschule über die Lindenaustraße, Weststraße, Parkstraße, Dorotheenstraße, Waldenburger Straße und Frohnbachstraße zur Straße des Friedens umgeleitet. Wer mit dem Bus unterwegs ist, wird alle erforderlichen Haltestellen in den nächsten Monaten über das Wohngebiet am Hohen Hain erreichen - wodurch sich natürlich die Fahrzeiten verlängern. Kunden, die im Zentrum einkaufen, können entgegen des üblichen Verlaufs während der Baumaßnahmen die Bachgasse auch vom Johannisplatz aus anfahren. Inwieweit der traditionelle Bauernmarkt während dieser Zeit stattfinden kann, wird noch entschieden. Der Weihnachtsmarkt wird nur unwesentlich "verschoben" in Richtung Esche-Museum abgehalten. Dafür ist der Parkplatz und das Gelände neben der Commerzbank vorgesehen.