Einschränkungen im Bahnverkehr in Chemnitz und Umgebung: C13, C14 und C15 – Schienenersatzverkehr aktuell in dieser Woche

Busse statt Züge: Stellwerksabschaltung führt zu Schienenersatzverkehr rund um Chemnitz sowie auf weiteren Strecken in der Region vom 27. auf 28. Februar

Burgstädt, Hainichen

Rund um Chemnitz kommt es aktuell in dieser Woche zu nächtlichen Einschränkungen im Bahnverkehr. Grund ist die abschnittsweise Außerbetriebnahme eines Elektronischen Stellwerks durch die Deutsche Bahn: Vom 27. zum 28. Februar 2026 nimmt der Infrastrukturbetreiber die Anlage zwischen 20 Uhr und 4 Uhr außer Betrieb.

In diesem Zeitraum wird Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet – unter anderem auf der Sachsenmagistrale zwischen Wüstenbrand und Tharandt sowie abschnittsweise auf abzweigenden Strecken.

C15: Kompletter Ausfall zwischen Chemnitz und Hainichen

Die C15 fällt zwischen Chemnitz Hauptbahnhof und Hainichen vom 27. zum 28. Februar im Zeitraum von 20 Uhr bis 4 Uhr komplett aus. Auf der gesamten Strecke verkehren Ersatzbusse.

C13: Busse zwischen Chemnitz und Burgstädt

Auf der C13 fahren zwischen Chemnitz Hauptbahnhof und Burgstädt vom 27. zum 28. Februar ebenfalls keine Züge. Gemeinsam mit dem RE 6 wird der Abschnitt durch Busse ersetzt.

C14: Einschränkungen Richtung Mittweida

Auch die C14 ist betroffen. Zwischen Chemnitz Hauptbahnhof und Mittweida verkehren vom 27. zum 28. Februar zwischen 20 Uhr und 4 Uhr Busse statt Bahnen. Gleiches gilt für die RB 45 auf diesem Abschnitt.

Weitere betroffene Strecken vom 27. zum 28. Februar (20–4 Uhr)

  • RE 3 + RB 30: Wüstenbrand – Tharandt (zusätzlich bestehende Baustelle im Raum Dresden beachten)
  • RB 80: Chemnitz Hbf – Erdmannsdorf-Augustusburg
  • RB 81: Chemnitz Hbf – Hetzdorf
  • RB 83: Freiberg – Holzhau (komplett)

Weitere betroffene Strecken vom 27. zum 28. Februar (0–4 Uhr)

  • RB 30: Zwickau Hbf – Wüstenbrand
  • S 5: Gößnitz – Zwickau Hbf
  • RB 2: Plauen ob Bf – Zwickau Hbf
  • RB 5: Herlasgrün – Falkenstein

Hinweise für Fahrgäste

Durch den umfangreichen Schienenersatzverkehr können sich die Fahrzeiten verlängern. Anschlüsse sind nicht in allen Fällen gesichert, zudem können vor- und nachlaufende Züge früher oder später verkehren.

Fahrgäste sollten ihre Verbindung vorab prüfen und mehr Zeit einplanen.

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