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Mittelsachsen

Eltern in Aufruhr: Schulbus in Markersdorf entfällt am Nachmittag

Verkehr Nachmittagslinie zwischen Markersdorf und Claußnitz betroffen

Claußnitz/Markersdorf. 

Claußnitz/Markersdorf. Aufregung herrscht aktuell bei Eltern in Markersdorf, denn Medienberichten zu Folge müssen Kinder, die beispielsweise mit dem Schulbus zur Claußnitzer Grundschule fahren, nachmittags auf ihren Bus verzichten. Seit diesem Schuljahr entfällt die Verbindung um 15.25 Uhr. Schüler sollen jetzt den Linienbus 657 stattdessen nehmen. Das Problem, weshalb viele Eltern besorgt sind ist, dass die Grundschüler von der Schule Am Anger bis zur neuen Haltstelle "Weißes Roß" entlang der verkehrsreichen Burgstädter Straße laufen. Diese ist Teil der B107, der Verbindungsstraße von Burgstädt und Mittweida. Demzufolge müssten die Kids die B107 überqueren.

Reicht eine Tempo-30-Zone?

Grund für den Wegfall der alten Buslinie sei, dass eine Schülerbeförderung nur zum stundenplanmäßigen Unterricht erfolge. Die Linie gegen halb vier wurde aber fast ausschließlich nur von Schülern, die beispielswiese Ganztagsangebote nutzen, genutzt. Der letzte Schulbus fahre jetzt 13.05 Uhr. Mehrere Eltern haben sich zusammengeschlossen und dem zuständigen Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) einen Brief geschrieben, doch dies blieb erfolglos. Die betroffene Linie des sogenannten freigestellte Schülerverkehr sei im Schuljahr 2020/21 eingerichtet worden. Damals hieß es, der Schulweg an der B 107 wäre "nicht zumutbar". Im August 2020 kam dann die neue Aussage vom ZVMS, dass der Schulweg aufgrund der 30er-Zone sicher sei.

Im Gespräch war, eine Smiley-Ampel aufzustellen, doch diese gibt es noch immer nicht. Auch Schulweghelfer stünden nur teilweise morgens zur Verfügung. Die Eltern wurden von Seiten des Bürgermeisters Andreas Heinig dahingehend motiviert, Widerspruch gegen die ZVMS-Entscheidung einzulegen.