Endich geht's in Breitenau vorwärts

Infrastruktur Straßenausbau hat an vielen Stellen in Mittelsachsen begonnen

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Auf Baustellen und den entsprechenden Schildern wie hier in Oederan werden Kraftfahrer in den kommenden Wochen wieder öfter treffen. Foto: Ulli Schubert

Breitenau. Rund 2,5 Millionen Euro stellt der Freistaat für Erneuerungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an Kreisstraßen 2018 zur Verfügung. Weitere 270.000 Euro kommen vom Landkreis als Eigenanteil dieser Förderung hinzu.

Widerlager der Holzbrücke werden erneuert

Der Kreistag entschied über eine Liste, wie die Mittel untersetzt werden. "13 Vorhaben sind darin enthalten von Planungskosten bis zu Rahmenverträgen für kleinere Reparaturen an Brücken und Stützwänden", erklärt die zuständige Referatsleiterin Claudia Richter. Im Herbst beginnt die Sanierung der Widerlager an der Holzbrücke Hennersdorf, die zur Kreisstraße 7705 gehört. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. "Wir arbeiten unter der Brücke, es wird keine Vollsperrung geben", so Richter.

Sanierung in Breitenau startet

Planungskosten sind für die Lange Straße in Oederan vorgesehen. Die Strecke dient der Umleitung der Maßnahme in Breitenau. Im Oederaner Ortsteil wurde Mitte März nach vielen Verzögerungen mit dem dritten Abschnitt des Ausbaus der K7706 begonnen. Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises mit der Stadt Oederan, dem ZWA Hainichen, der Mitnetz Strom und eins Energie.

Es erfolgt der grundhafte Straßenausbau auf einer Länge von 990 Meter und einer einheitlichen Breite von 5,50 Meter, einschließlich einer etwa 90 Meter langen Stützwand, sowie der Neubau eines bis 1,60 Meter breiten Gehweges einschließlich der Straßenbeleuchtung (Stadt Oederan).

Außerdem erfolgen der Neubau eines Mischwasserkanals, die Erneuerung beziehungsweise der Neubau der Trinkwasserleitung, die Verlegung von Kabeln zur Energieversorgung sowie die Erneuerung der Gasanlagen. Die Bauzeit ist in vier Bauabschnitten bis Ende August 2019 geplant. Die Höhe der Baukosten beläuft sich auf rund 1,3 Millionen Euro.