Endlich: Burgstädter Straße wird saniert

BAU Landesamt legt absehbaren Zeitplan vor - 2021 starten die Bauarbeiten

Mittweida. 

Mittweida. Schon seit Jahren ist die Burgstädter Straße für Autofahrer und Anwohner ein Ärgernis. Da eine Stützmauer zum Bach hin einsturzgefährdet ist, engt eine Absperrung die Straße ein. Zwar bemüht sich die Stadtverwaltung Mittweida bereits seit längerem um eine Sanierung. Als Staatsstraße 200 liegt die Burgstädter Straße allerdings nicht in ihrem Verfügungsbereich. Das zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) konnte hingegen bisher nach Anfrage aus der Stadt keinen genauen Zeitplan für einen Bau vorlegen.

Baumaßnahme in zwei Teilen

Zur Einwohnerversammlung Anfang Mai im Ratssaal kündigte Oberbürgermeister Ralf Schreiber Gespräche mit dem Lasuv an. Diese haben nun stattgefunden und es liegen seitens des Landesamtes nun erste Pläne vor. So soll die Baumaßnahme auf der Burgstädter Straße in zwei Abschnitte eingeteilt werden. Die ersten Maßnahmen sollen 2021 beginnen und betreffen in Höhe des Oldtimerservice Nestler die Kreuzung zwischen der Burgstädter Straße und der Heinrich-Heine-Straße. Hier ist zunächst ein Kreisverkehr geplant.

Die zweite Maßnahme entlang der derzeitigen Einengung ist nicht vor 2023 zu erwarten. Der Bau verschiebt sich laut Lasuv auf Grund einer Umweltschutzrichtlinie der EU. Diese verbietet die Verschlechterung von Bachläufen. Um allerdings die aktuell notgesicherte Stützmauer vorschriftsgemäß zu sanieren und die Burgstädter Straße aus beiden Richtungen gut befahrbar zu machen, müsste ein Stück des Bachlaufes überbaut werden. Dafür ist derzeit noch eine Lösung zu suchen.