Endlich: Muldenbrücke wird saniert

Bau Seit sieben Jahren regelt eine Ampel die Überfahrt über die Brücke in Lunzenau

Lunzenau. 

Lunzenau. Durch die Stadt schlängelt sich die Zwickauer Mulde und die Brücke darüber ist wichtigstes Bindeglied nicht nur für die Einwohner und die Stadt. Sie verbindet auch die Region um Lunzenau mit zwei Bundesstraßen und der Autobahn. Nach Jahren des langen Wartens steht nun die Sanierung bevor.

Um Kraftfahrern während dieser Zeit eine weite Umleitung zu ersparen, ist ein Provisorium vorgesehen. Etwa hundert Meter stromabwärts besteht die Möglichkeit eine Behelfsbrücke für die Zeit der Sanierung, die unter Vollsperrung erfolgt, zu errichten. Seit sieben Jahren leben die Lunzenauer und die Kraftfahrer, die die Muldenstadt passieren müssen mit der Ampelregelung über die Brücke.

Jetzt wird die Brücke endlich saniert

Im Rahmen des genehmigten Vorhabens werden unter anderem die Unterbauten des Bauwerks ertüchtigt und der Brückenquerschnitt verbreitert. Fußgänger können die Zwickauer Mulde zukünftig auf einem 2,50 Meter breiten durchgehenden Gehweg auf der südlichen Brückenseite überqueren. Auf der instandgesetzten Brücke wird eine 5,50 Meter breite Fahrbahn mit beidseitig befahrbaren Randstreifen von 0,25 Metern entstehen. In den Anschlussbereichen ist eine Fahrbahnbreite zwischen 3,50 Meter und sechs Meter geplant. Durch die Instandsetzung des Brückenbauwerks wird eine erhebliche Verbesserung der Verkehrssicherheit eintreten.

Eine Instandsetzung ist insbesondere im Hinblick auf den Brückenzustand und die Verkehrssicherheit erforderlich. So weist die Brücke erhebliche Schäden auf, in deren Folge sie derzeit nur noch einspurig befahren werden kann. Daneben existiert keine durchgängige Fußgängerführung vom Markt Lunzenau zur Brücke. Die instandzusetzende Brücke ist als einzige Querung der Zwickauer Mulde unabdingbar für eine funktionierende Infrastruktur sowohl der Ortslage Lunzenau als auch des überregionalen Verkehrs.