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Energieautarke Häuser in Freiberg

Einweihung Vollendung eines weltweit beachteten Projektes

Es ist der vorläufige Höhepunkt eines weltweit beachteten Projektes. Vergangenen Freitag wurden am Freiberger Franz-Mehring-Platz die beiden ersten bezahlbaren energieautarken Häuser, die in dieser Art gebaut wurden, eingeweiht. Das Wetter machte sich den Spaß, ausgerechnet dann, wenn zwei Häuser, die hauptsächlich mit Sonnenenergie versorgt werden, übergeben werden, die dicksten Wolken und heftigsten Regen vorbei zu schicken. Doch machte das den beiden Bauherren, Timo Leukefeld und Stephan Riedel, nichts aus. Selbst bei Dunkelheit, so versichern sie, sind Wärme und Strom gesichert. Beobachtet wurden die Arbeiten nicht nur von der Fachwelt. Auch die deutsche Politik zeigte sich sehr interessiert. Zweimal war sogar Umweltminister Peter Altmaier zu Gast, um sich vom Fortgang des Projektes zu überzeugen. Auch der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich schaute vorbei. Beide waren angemessen beeindruckt. Dem Solarpreisträger Timo Leukefeld kam es bei der Konzeption der Häuser darauf an, nicht nur die neueste Technik dafür einzusetzen, den Eigenbedarf an Energie selbst zu erzeugen und lediglich das ins öffentliche Netz einzuspeisen, was man selber nicht mehr benötigt, sondern auch, dass all dies bezahlbar sein müsse. All dies ist ihm gelungen und es ist keine Prophetie, wenn man sagt, dass damit ein wichtiger Schritt getan wurde dahin, dass energieautarke Häuser die Zukunft darstellen, weshalb der Weg nicht mehr ganz so lang ist. Mit seiner Firma "Timo Leukefeld - Energie verbindet" wird Leukefeld weiter an diesem Projekt arbeiten. "Die meisten Menschen wissen, was sie haben wollen. Sie wissen aber nicht, was sie haben könnten", nennt er sein Motto. Die Möglichkeiten, welche die energieautarken Häuser aufzeigen sind groß.