Entspanntes Radfahren entlang der Chemnitz

radweg Erfolgsgeschichte im Chemnitztal

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Region. Vor mehr als 15 Jahren entstanden die ersten Planungen für den Chemnitztalradweg. Der Ausbau im Zentrum Chemnitz begann und führte über die Lohrstraße, Dammweg, Bornaer Straße bis zur Heinersdorfer Straße wo es auf der ehemaligen Bahntrasse weiter ins Chemnitztal geht. Ein Meilenstein war dann die feierliche Eröffnung des Abschnittes Wittgensdorf bis Markersdorf im April 2017.

Seitdem wird der rund 13 Kilometer lange idyllische Radweg rege genutzt. Nicht nur Radler sind froh, die dicht befahren B 107 nicht mehr benutzen zu müssen, auch Spaziergänger, Skater und Familien mit Kinderwagen trifft man öfters besonders an Wochenenden und Feiertagen an. Unterwegs mussten Brücken saniert und Tunnel instand gesetzt werden. Auch wurde eine 105 Meter lange Hängebrücke über die Chemnitz bei Auerswalde errichtet.

Jetzt laufen die Arbeiten für den Weiterbau zwischen Markersdorf und Diethensdorf. Dabei geht es parallel zur Bahnstrecke und einer Stahlbrücke, die zusätzlich für Draisine-Fahrten genutzt wird, weiter. Der Zwischenabschnitt von Diethensdorf nach Stein wird als Radweg auf der Staatsstraße weitergeführt. Planungen für den Weiterbau in Richtung Wechselburg werden beauftragt. Außerdem plane das Landesamt für Straßenbau (Lasuv) den Radwegbau innerhalb der Ortschaften Garnsdorf und Auerswalde. Zurzeit wird die Brücke zum ehemaligen Bahnhof Auerswalde/Köthensdorf erneuert und es mussten Schäden durch Schnee- und Windbruch beseitigt werden. Bis Juli soll zudem ein Tourismuskonzept erstellt werden welches Beschilderung, Sitzgelegenheiten und Rastplätze enthält.

Der Zweckverband Chemnitztalradweg gründete sich 2007. Ihm gehören die Städte Burgstädt und Lunzenau sowie die Gemeinden Claußnitz, Königshain-Wiederau, Lichtenau und Taura an.