Er hat sich mit dem Moloch beschäftigt

Publikation Aktuelles Buch vom Künstler Jens Ossada aus Ehrenberg ist erschienen

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Der Ehrenberger Künstler Jens Ossada hat mit Moloch gerade seine neueste Konzeptarbeit druckfrisch vorgelegt. Foto: Uwe Schönberner

Ehrenberg/Kriebstein. Als "gewaltiges, beeindruckendes und mutiges Denk-Werk" hat es Pädagogin und Schriftstellerin Sylvia Eggert in ihrer Rezension bezeichnet - das neueste Buch des in Ehrenberg lebenden Künstlers Jens Ossada. Unter dem Titel "Moloch" ist es jetzt im Eigenverlag erschienen.

"Es ist kein Kritik-Buch", sagte der aus Mittweida stammende Ehrenberger über sein jüngstes Druckwerk. In seinem Leben hat er bereits rund ein Dutzend weiterer Publikationen veröffentlicht. "Kritik nicht um der Kritik willen, sondern spürbar von dem Willen getragen, den Finger auf die brennenden Wunden zu legen", rezensiert Eggert weiter zu Ossadas neuer Konzeptarbeit "Moloch".

Der Ehrenberger Künstler sieht seine neueste, 64-seitige Publikation so: "Es ist eine sehr vielseitige und umfassende Analyse unserer Zeit mittels Text und Bild". In 19 Kapiteln beschreibt Ossada die Ursachen und Auswirkungen des "allgegenwärtigen Brennens", symbolisiert durch den Moloch-Kult. Vielfältige Fehlentwicklungen und Probleme auf der Erde werden darin von Ossada aufgeführt und analysiert.

Zu jedem Kapitel gibt es auch Materialbilder, die alle eins verbindet: das Thema Gitter. Ossada widmet sich dabei beispielsweise folgenden brisanten Themen: Raubbau an der Natur, dem erziehungs- und Bildungssystem und der Stadt als Moloch. "Besonders glücklich bin ich, dass mich beim Erstellen dieses Buches die Religionswissenschaftlerin Professor Hildegard König von der Philosophischen Fakultät der TU Dresden mit Tipps maßgeblich unterstützt hat", so Ossada.

Am Ende des Buches wird durch den Künstler aber auch ein freundlicher und zukunftsweisender Ausweg aufgezeigt. Erhältlich ist "Moloch" ausschließlich übers Internet unter www.ossada.de