Erdbeeren-Ernte hat begonnen

Unternehmen Gartenbaubetrieb Starke vertreibt Produkte aus eigenem Anbau

Mittweida. 

Mittweida. In die Ernte vertieft hockt Heike Starke (Foto) vor den Sträuchern auf dem Feld und pflückt die reifen Erdbeeren. Die Arbeit macht ihr Freude. Ein Stück das Feld hinauf zieht ihr Mann Jens Starke mit einem kräftigen Ruck die Tür zu einem seiner Gewächshäuser auf. "Hier wachsen gerade unsere Tomaten", erklärt der Gärtnermeister und zeigt auf zwei weitere Treibhäuser: "Da drin haben wir derzeit Gurken angebaut. Morgen wird wieder geerntet". Seit 1930 gibt es den Gartenbaubetrieb Starke im Mittweidaer Ortsteil Frankenau im Familienbesitz. Jens Starke betreibt ihn mit seiner Frau Heike in dritter Generation. Ihr Sohn Martin wird das Geschäft eines Tages übernehmen. "Wir sind ein Direktvermarkter, der seine Produkte in der Region verkauft. Darauf legen wir Wert", erklärt Martin Starke.

Obst und Gemüse mit Familientradition

Jens Starke ergänzt: "Von der Pflanze bis zur Ernte können wir nachweisen wo sie herkommt". So auch die Erdbeeren, die jetzt bereit sind für die Ernte. Auf drei großen Feldern sind auf den Anbauflächen des Gartenbaubetriebs Starke in Reihe große rote Früchte zu sehen. "In einer guten Saison ernten wir bis zu zwei Tonnen", weiß Martin Starke. Das derzeitige Wetter ist für den Anbau gut. Eine reiche Ernte ist zu erwarten. Verkauft wird zum einen auf Märkten der Region. In Mittweida zum Beispiel am Donnerstag und Samstag. Aber auch in den eigenen Geschäften im Neubaugebiet von Mittweida, in Altmittweida in der Nähe der Volksbank und in dem Hauptbetrieb in Frankenau können Kunden frisches Obst und Gemüse kaufen.

"Manches können wir nicht selber anbauen. Um unseren Kunden trotzdem eine ausgewogene Vielfalt bieten zu können, arbeiten wir mit Partnern aus der Region zusammen", erklärt Martin Starke. Aber nicht nur in den eigenen Geschäften ist das Obst und Gemüse der Familie Starke zu finden. "Wir beliefern auch größere Händler mit zum Beispiel verschiedenen Salaten und Kräutern", verrät Jens Starke. Zweimal im Jahr wird der Anbau von offiziellen Stellen geprüft. "Wir sind ein nach GS-Gap zertifizierter Betrieb", ist Jens Starke stolz.