Erfolgreicher Umzug des Modellbahnclubs

Freizeit Modellbahnbörse als Auftakt des Vereins

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Willkommen im neuen Domizil: Tobias Jaster und Steve Johannes Ittershagen bei den Modelleisenbahnern Richard Braunschmidt, Angela Schaaf und Jochen Winkler (v.l.). Foto: Wieland Josch

Freiberg. Sie sind schon ein paar Monate in ihrem neuen Domizil, doch erst in der vergangenen Woche war es möglich, mit denen, die es möglich gemacht haben, darauf anzustoßen. Der "Freiberger Modelleisenbahnclub 1965" residiert seit Mai unter der Adresse Chemnitzer Straße 140. In dem dortigen Industriegebäude gleich hinter dem Helmholtz-Institut standen einige Räume leer, in die nun neues Leben eingezogen ist. Bis dahin war der Weg recht lang.

Nachdem man vor Jahren den alten Standort im Bahnhof aufgeben musste und in den Keller des Studentenwohnheims umzog, musste man dort auch wieder raus, als der Platz für die zahlreichen Flüchtlinge benötigt wurde. Der neue Ort konnte nur eine Übergangsregelung sein, denn man landete am St. Niklas Schacht, wieder im Keller, wieder in einem Haus, in dem Asylbewerber lebten. Das allerdings war weniger ein Problem. Vielmehr reichte der vorhandene Platz dort einfach nicht aus.

Auch war der Transport großer Modellbahnplatten in den schmalen Gängen kaum möglich. Der Verein wandte sich an Steve Johannes Ittershagen. Der Freiberger Landtagsabgeordnete ist mit Eisenbahnen, gleich ob groß oder klein, eng verbunden und hat ein freundschaftliches Verhältnis zum Verein. Er vermittelte gute Gespräche mit der Stadt. "Vereinsarbeit steht bei uns auf der Agenda, nicht nur beim Sport", sagt Tobias Jaster vom Gebäude- und Flächenmanagement. "Die Räume standen lange leer und boten sich regelrecht an."

Derzeit sind die Vereinsmitglieder mit den Vorbereitungen für ihre Modellbahnbörse am 5. November von 9 bis 14 Uhr im Freiberger Brauhof an der Körnerstraße beschäftigt. Da findet sich für den Fan und Bastler alles rund um dieses herrliche Hobby.