Erinnerungen an ein Freiberger Original

Geschichte Anekdoten und Bilder über Alfred Mende gesammelt

Freiberg. Für den vergangenen Samstag hatten Birgit Landherr vom Freiberger Fremdenverkehrsverein und der Autor Frank Löser alle diejenigen in das Kaminzimmer im Ratskeller am Obermarkt gebeten, die sich noch an das "Kalmus" oder "Schlaamende" genannte Freiberger Original Alfred Mende erinnern. Ziel war es, so viel wie nur möglich an Bildmaterial sowie Anekdoten und Berichten zusammenzutragen, damit im kommenden Jahr ein Buch über den 1975 verstorbenen eigenwilligen "Eulenspiegel" erscheinen kann. Alle Tische waren belegt und von hier nach da wurden all die kleineren und größeren Begebenheiten erzählt, an die man sich erinnerte. Oft wurde dabei gelacht und sich amüsiert wehmütig über die Stirn gestrichen. "Von der Resonanz waren wir schon sehr überwältigt", sagt Birgit Landherr. "Der älteste Zeitzeuge, der kam und erzählte, war 97 Jahre alt." Entsprechend groß war am Ende die Ausbeute. "Wir haben jetzt so viel Bilder, dass es schwierig wird, sie unterzubekommen", so Landherr. "Es wird ein schönes Buch werden, im Umfang wie das Sagenbuch von Frank Löser." Herauskommen soll es wahrscheinlich im nächsten Frühjahr. Neben dem Gedenkstein auf dem Donatsfriedhof gibt es dann eine weitere Erinnerung an den "Kalmus" Alfred Mende, die man diesmal sogar mit nach Hause nehmen oder verschenken kann.