Erlebnistour schweißt Fünftklässler zusammen

Schule Schüler aus Penig erkunden gemeinsam die Region

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Sommerskilauf musste an einer Station absolviert werden, auch Klassenleiter Michael Blüthner machte mit. Foto: Andrea Funke

Penig. Die Fünftklässler vom Freien Gymnasium Penig (FGP) gingen gemeinsam mit ihrem Klassenleiter auf eine Erlebnistour. Dabei mussten sie an 15 Stationen unterschiedliche Aufgaben bewältigen.

Eine etwas andere Kennlern-Runde

"Das ist ein Merkmal unserer Einrichtung schon seit vielen Jahren. Wir organisieren diese Tour zum besseren Kennenlernen für die Kinder untereinander, aber auch für die Eltern, die sich mit einbringen", erklärt Katrin Lenkeit vom FGP, die gemeinsam mit Ehemann und Freizeitpädagoge Udo Lenkeit dafür verantwortlich ist.

In diesem Schuljahr treffen Kinder aus 15 Grundschulen zusammen. Deshalb sind Mitmachstationen wie der Sommerskilauf gut geeignet, Gruppen zu bilden. Drei Kinder müssen sich schnell Wintersachen anziehen und dann gemeinsam auf einem Skipaar einen kurzen Slalom absolvieren.

Auch die Eltern zeigen sich begeistert

Daniela Sagrowski-Zeuner hilft den Kindern am Start. "Meine Tochter Charlotte ist in der Klasse und ich finde so eine Erlebnistour toll. So lernt man auch gleich die Klassenkameraden, die Eltern und den Klassenlehrer in einer lockeren Umgebung kennen".

Nach dem Sommerskilauf ging es weiter zum Denkmal im Wald "Weiße Spitze". Ein französischer Infanterist, dargestellt von Jacky Lindner aus der 12. Klasse, empfing die Schüler und berichtete von den Kämpfen um die Muldenüberquerung 1813.

Schnitzeljagd zum Schlafdomizil

An der Höllmühle hieß es dann einsteigen in die Ruderboote. Auf einer Schwimminsel in mitten des Höllteiches waren Puzzleteile deponiert. Sie mussten einzeln geholt und an Land zusammen gesetzt werden. Es entstand ein Lageplan, der den Kindern den weiteren Streckenverlauf kundtat, denn keiner wusste bis dahin, wo das Ziel der Wanderung und somit die Übernachtung sein wird.