Erst investieren, dann sparen

Haushaltsplan Kämmerin gibt Einblick

Das Logo zum "Tag der Sachsen 2016" ist auf dem Haushaltsplan der Stadt Limbach-Oberfrohna zu sehen. Inka Heinzmann kommt bei der Vorstellung desselben auch immer wieder auf das Mammutprojekt zurück, das für zusätzliche Kosten im Etat der Großen Kreisstadt sorgt. Gleichzeitig kann die Kämmerin, die seit Mai für die Stadtverwaltung tätig ist, auf zahlreiche Vorhaben zum Wohle der Stadt verweisen. "Es sind beispielsweise Baumaßnahmen in einem Umfang von rund 9,3 Millionen geplant", betont sie. "Dazu gehören im Bereich Hochbau unter anderem die weitere Sanierung der Thomas-Müntzer-Grundschule, für die 660.000 Euro aufgewendet werden, oder Baumaßnahmen an den Kitas Lindenstraße und Pleißa, für die circa 726.000 Euro vorgesehen sind." In Sachen Tiefbau sind zahlreiche Straßen- und Brückenbaumaßnahmen angedacht, dazu wird auch das Gewerbegebiet Süd mit Erschließungskosten von 853.000 Euro zu Buche stehen. Für viele Vorhaben werden auch Fördermittel von Bund und Land zum Tragen kommen, trotzdem macht Inka Heinzmann keinen Hehl daraus, dass man langfristig nicht ums Sparen herum kommt. "Unseren gut 35,3 Millionen Erträgen stehen knapp 39 Millionen Aufwendungen entgegen", informiert sie. Dass dieser Negativbereich derzeit noch keine tragende Rolle spielt, liegt auch an der Liquiditätsreserve von 20 Millionen Euro. Davon sollen bis 2019 17 Millionen für Investitionen genutzt werden. "Mittelfristig müssen wir aber auch deshalb weniger aufbringen, da dann das Meiste auf ein so gutes Niveau gebracht worden ist, dass man wieder Mittel ansparen kann." Bei seiner Zusammenkunft im Dezember wird der Stadtrat den Haushaltsplan beschließen. Erst dann können viele der Projekte auf den Weg gebracht werden.