Erste Ideen für zweiten Fürstentag

Interview mit Anne Hofmann, Stadtmanagerin der Stadt Rochlitz

Rochlitz. 

Der Mittelsächsische Kultursommer läutet im nächsten Jahr seine 20. Festivalsaison mit dem "Fürstentag" in Rochlitz ein. Die Vorbereitungen für das Großereignis laufen mittlerweile auf Hochtouren. Darüber sprach Ralf Härtel mit Anna Hofmann, Stadtmanagerin in Rochlitz.

Inwieweit sind bis jetzt die Vorbereitungen für die Veranstaltung fortgeschritten?

Nachdem es bereits im August erste Treffen mit dem Mittelsächsischen Kultursommer sowie Verantwortlichen aus Rochlitz, Seelitz und dem Schloss gab, haben wir inzwischen ein grobes Konzept für den Fürstentag am 8. und 9. Juni 2013 vorliegen. Über den bisherigen Stand wurden auch schon die Rochlitzer Händler informiert.

Wie werden sich die Gewerbetreibenden integrieren?

In erster Linie wollen sie innerhalb der Festtage viel potentielle Kundschaft erreichen, zum Beispiel mit einem Verkaufsstand oder Mitmachaktionen. Schließlich waren 2010 mehr als 13.000 Besucher in Rochlitz. Zudem soll wieder die ganze Innenstadt geschmückt werden. Da brauchen wir natürlich die Unterstützung unserer Händler.

Was wird bei dem Fürstentag 2013 anders sein als 2010?

Wir werden zum ersten Mal das Schloss integrieren, wo eine Gruppe aus Regensburg das Lagerleben zu Zeiten der Fürsten nachstellt. Um einen Bogen vom Markt zum Schloss zu schlagen, wird diesmal auch die Burgstraße mit einbezogen. Zudem denken wir noch über eine andere Streckenführung der Fürsten hoch zu Ross nach. Für die Gäste haben wir bereits eine tolle Nachricht. Das Rochlitzer Abendprogramm wird kostenlos sein. Es wird also nicht extra kassiert. Anders schaut das in Seelitz aus, wo am Samstagabend Gerhard Schöne auftreten wird.

Bis zum Großereignis bleibt noch etwas Zeit. Können Sie trotzdem schon Inhalte des Fürstentages verraten?

Ja. Der Rochlitzer Markt wird wie beim letzten Mal durch den Mittelsächsischen Kultursommer gestaltet. Auf einem historischen Markt werden dort Ritter, Gaukler und andere Künstler die Gäste unterhalten. Auf der Hauptstraße wird es Mitmachangebote geben. In der Rathausstraße werden sich unsere ortsansässigen Händler und Gewerbetreibenden präsentieren. Die Bühne, die 2010 vor der Kunigundenkirche stand, zieht zur Postmeilensäule, wo Vereine und Schulen die Möglichkeit bekommen, sich zu präsentieren. Am Sonntag zeigt sich dann der lebendige Fürstenzug dem Volk und zieht von Rochlitz nach Seelitz.