• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Erste Minis erblicken das Licht der Welt

Jubiläum 30 Jahre Mini-Biker am Sachsenring

Es wird ein Motorsport-Fest. Die gesamte Mini-Bike-Elite der ADAC Meisterschaft 2015 aus Deutschland, der Tschechischen Republik, aus Finnland, der Slovakei, der Schweiz, aus Österreich und den Niederlanden steht am kommenden Sonntag (27. September) am Sachsenring-Start (ab 9.00 Uhr), um den vorletzten Meisterschaftslauf in diesem Jahr in Angriff zu nehmen.

Viele, die am Rande eins Teiles des Grand-Prix-Kurses stehen, werden an die Stunden und Tage denken, als hierzulande der Mini-Bike-Sport geboren wurde. Das Areal rund um den Sachsenring gehörte dazu. "In den 1980er-Jahren wurden die ersten Minis geboren" erinnert sich einer der "Geburtshelfer", der Oberlungwitzer Rainer Stecher, der bis 1989 die Geschicke der neuen Rennfahrer in der Hand hatte. An der damaligen "Station Junger Techniker" in Lichtenstein existierte eine Arbeitsgemeinschaft, die sich mit diesen "Rennmaschinen" befasste und im ehemaligen Betrieb "Bremshydraulik" in Limbach-Oberfrohna baute man Rahmen, setzte sogenannte "Sackkarren-Räder" an und baute einen 50-ccm-Simson Motor SR 50/51 hinein und ab ging die Post. "Gefahren wurden die ersten Rennen vor einigen Tausenden von Zuschauern auf dem Fahrschulübungsplatz am alten Sachsenring oder im Gelände am Stausee Oberwald", weiß der Hermsdorfer Rudi Hermann, der mit seinem Ortsnachbarn Thomas Krauss ab 1990 das Geschäft übernahm. In diesen Jahren marschierte Krauss mit der gesamten Mini-Bike-Mannschaft (38 Mädchen und Jungen) geschlossen in den Automobil und Motorradclub (AMC) Sachsenring - dem heutigen Rennveranstalter am Sonntag.

Stolz waren sie damals alle, die einen neuen Schritt gewagt hatten. Thomas Krauss wie auch der Claus Grad (Hohenstein-Ernstthal) gehörten zur schon etwas älteren Fahrergeneration - aber in ihrem Sog entwickelten sich viele Talente - die meisten aus der Region um den Sachsenring. Steve Jenkner, Patrick Unger und Dirk Heidolf gehörten dazu. Unter Führung des sächsischen ADAC entwickelte sich eine Meisterschaft mit Gastspielen in der damaligen Tschechischen Republik in Cheb und Most - und nun ab 9 Uhr am Sonntag auf dem Sachsenring.



Prospekte