Erste Stelen aufgestellt

Leitsystem Neue Wegweiser führen durch die Silberstadt

Sie sind zwei Meter hoch, in angenehmen Mattgrau gehalten und sie stehen bald an 34 verschiedenen Orten in Freiberg. In dieser Woche wurden die ersten Stelen in der Altstadt aufgestellt, die besonders den Gästen Freibergs bessere Orientierung bieten. Man kann sie etwas trocken Leitsystem nennen, aber warum nicht auf das gute alte Wort Wegweiser zurückgreifen? Denn das sind sie auch genau genommen, obwohl sie sehr modern erscheinen und ihre Vorgänger in mehr als einer Hinsicht ersetzen. In Deutsch und Englisch finden sich die Sehenswürdigkeiten ausgewiesen, zusammen mit Richtung und Entfernungsangabe. Ein Plan der Altstadt ist ebenfalls dabei. "Auch ein QR-Code ist integriert", erläutert Cornelia Hünert, Leiterin des Amtes für Kultur-Stadt-Marketing, bei der Präsentation. "Der führt auf die Website mit den Inhalten zu dem jeweiligen Ort." Die bietet dann stets Aktuelles. Beispielsweise am Obermarkt. Dort wird ab nächster Woche, scannt man den Code, der Christmarkt mit seinen Angeboten vorgestellt. Sowohl am Schlossplatz als auch am Obermarkt fehlt nicht das WLAN-Zeichen auf der Stele, welches anzeigt, dass hier kostenloses Internet zur Verfügung steht. Entworfen wurden die Stelen von der Agentur Wollmerstädt und das Konzept fußt auf den Plänen des Architekten Ruairi O'Brien, der schon für die Gestaltung des neuen Obermarktes verantwortlich zeichnet. Die ersten zehn Stelen sind pünktlich zum Jubiläum der TU Bergakademie aufgestellt worden. Weitere 24 sollen bis Mitte Dezember folgen. Die Einweihung der ersten ihrer Art ließen sich weder Monika Kutzsche, Leiterin des Sachgebietes Tourismus, noch Oberbürgermeister Sven Krüger entgehen. Immerhin wird damit ein wichtiger Baustein für die bessere Vermarktung der Silberstadt gesetzt.