Erste Weiterbildungsmesse war ein Erfolg

Angebot Agentur für Arbeit und Jobcenter boten Weiterbildungschancen an

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Elke Baumgart (li.) zeigt einem Besucher das Weiterbildungsangebot der "Eckert Schulen". Zur ersten Bildungsmesse des Landkreises kamen am Mittwoch 160 Leute nach Hainichen. Foto: Dennis Heldt.

Hainichen. "Jeder sollte die Chance für eine Weiterbildung bekommen, man lernt schließlich nie aus", sagte der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit in Freiberg Jens Burow am vergangenen Mittwochvormittag in Hainichen. Seine Aussage bleibt dabei keine inhaltsleere Phrase, sondern wurde in die Tat umgesetzt.

Erstmals veranstaltete die Agentur für Arbeit gemeinsam mit dem Jobcenter eine Bildungsmesse mit den Partnern aus dem gesamten Landkreis. Die Resonanz war dabei aus Sicht der Veranstalter äußerst positiv: "Trotz der winterlichen Bedingungen sind 160 Interessierte unserer Einladung gefolgt", sagte der Teamleiter und Mitorganisator der Messe, Claus Welz. Insgesamt 21 Bildungsträger stellten bei der Premiere in persönlichen Gesprächen den Interessierten ihr Weiterbildungsangebot vor. Vom Pflegebereich über das Handwerk bis hin zu Logistik und Einzelhandel wurden eine Vielzahl an Kursen und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Messe präsentiert.

Veranstaltungen dieser Art seien der Schlüssel zum Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt, erklärte Burow. Die Erfolgsquote von Weiterbildungen in Hinblick auf Stellensuchen sei darüber hinaus mehr als ordentlich: 76 Prozent der Arbeitssuchenden im letzten Jahr sind spätestens sechs Monate nach einer Weiterbildungsmaßnahme in ein Beschäftigungsverhältnis gekommen, informierte der Freiberger Geschäftsführer der Agentur für Arbeit.

230 Arbeitssuchende mit einem Interesse an einer Weiterbildung hatten die Organisatoren im Vorfeld gezielt eingeladen. "Wir werden den Vormittag analysieren und dann entscheiden, ob wir die Bildungsmesse nächstes Jahr fortführen, ich gehe aber momentan davon aus", ergänzte Burow außerdem. In den vergangenen Jahren fanden derlei Veranstaltungen lediglich in einem kleineren Rahmen bei den Jobcentern vor Ort statt.