Erzgebirgische Holzkunst hat es nicht leicht

Besuch Landrat informiert sich bei Gahlenzer Firma

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Geschäftsführer Gundolf Berger erklärt Matthias Damm, Lothar Beier und Volker Dietzmann (v.l.), wie in der Firma die Körper von Großfiguren gefertigt werden. Foto: Ulli Schubert

Gahlenz. Landrat Matthias Damm besuchte in der vergangenen Woche mit seinem Referenten Volker Dietzmann, Vize-Landrat Lothar Beier und Oederans Bürgermeister Steffen Schneider die Gahlenzer Firma Erzgebirgische Holzkunst, um einen Eindruck von den Gegebenheiten in der Branche und dem Betrieb selbst zu gewinnen.

Nachwuchs immer ein Problem

Geschäftsführer Gundolf Berger informierte umfassend und ließ auch Schwierigkeiten nicht außen vor, wie etwa den Einbruch des USA-Geschäftes mit Einführung des Euro, stete Preissteigerungen bei Holz und Farbe oder auch die Herausforderung, den Beschäftigten einen adäquaten Lohn zahlen zu können, und nicht zuletzt die großen Probleme bei der Nachwuchsgewinnung.

Berechtigte Preise

Bei einem Rundgang durch den Betrieb lernten die Gäste den Entstehungsprozess von der Holzlagerung bis zum fertigen Produkt kennen. "Wenn man weiß, welch ein beachtlicher Aufwand in den Figuren steckt und welch ein handwerkliches Können, dann versteht man auch, dass der Preis dafür vollauf berechtigt ist", sagte Landrat Matthias Damm nach der Besichtigung. "Wie sich der Betrieb in diesem schwierigen wirtschaftlichen Segment bewährt, verdient Hochachtung und ist alle Anerkennung wert."